Qualifikationen für die Saison 2024/2025

 

Inzwischen haben die Qualifikationen für den Jugendspielbetrieb in der Saison 2024/2025 begonnen. Während die mA1, die mB1 und die wA1 bereits für die Jugendbundesliga und Regionalliga (wA1) qualifiziert sind, spielen alle anderen Mannschaften in den Qualifikationsrunden um die Verbands- und Bezirksspielklassen.

So kommt es am kommenden Sonntag zum Beispiel zum Heimspieltag der D-Jugend-Mannschaften von Frisch Auf in der EWS Arena. Die männlichen D-Jugenden spielen ab 10.00 Uhr in der Arena den Heimspietag im Rahmen der sogenannten Sommerrunde. Die weibliche D-Jugend spielt in der Sporthalle, ebenfalls ab 10.00 Uhr. Für jede Mannschaft stehen drei Spiel auf dem Programm und die Spieltage werden im Turniermodus ausgetragen.

 

FAG wD1 goes Handball Camp

 

Ein gelungener Start in die neue Saison 24/25 hatte unsere wD1-Mannschaft am Sonntag den 07.04.2024 in der EWS Arena

 

Einen ganzen Tag Handball war das Motto bei unserem Handball-Camp, das wir zusammen mit Matthias Kornes von ballgewinn.de durchgeführt haben. Der Fokus lag in erster Linie auf der Integration der neuen Spielerinnen nach dem Jahrgangswechsel und dem Zusammenspiel in Kleingruppen

 

Wir konnten uns den Tag über kontinuierlich individuell wie auch kooperativ verbessern, was beim Abschlussspiel am Ende des Tages deutlich erkennbar wurde. Mit Musik und der Atmosphere der EWS Arena haben wir dann den gelunden Tag abgeschlossen

 

Vielen Dank an der Stelle an das Orga und Supportteam Birgit&Bernd und an die Sponsoren unserer Pizza Party zum Mittagessen. Zusätzlich auch nochmal alles gute zum Geburtstag für Birgit und danke für das tolle Geschenk der Mannschaft&Eltern.

 

Aus unsere Sicht ist jetzt die Grundausrichtung für die nächsten Wochen erstellt und jetzt heisst es im Training: Üben, Üben, Üben ...

 

Sportgericht gibt FRISCH AUF! Recht

 

Die 1. Kammer des Bundessportgerichts im Deutschen Handballbund hat in seinem Urteil vom 26.03.24 dem FRISCH AUF!-Einspruch gegen die Wertung des Jugendbundesliga-Spiels FRISCH AUF! Göppingen gegen HC Empor Rostock Recht gegeben. Die Wertung des Spiels, das am 24.02.24 zunächst mit einer 27:28-Heimniederlage der Grün-Weißen endete, wird damit aufgehoben. Das Spiel ist zu wiederholen.

 

FRISCH AUF! hatte seinen Einspruch damit begründet, dass gegen Ende der ersten Halbzeit durch das Kampfgericht ein Treffer für Rostock gewertet wurde, der in Wirklichkeit nicht gefallen und auch von den Schiedsrichtern nicht gegeben wurde. In der entsprechenden Spielsituation parierte der FRISCH AUF!-Torwart beim Stand von 11:13 einen freien Wurf eines Rostocker Spielers, leitete eine Tempogegenstoß von FRISCH AUF! ein und dieser wurde mit einem Treffer für Göppingen abgeschlossen. Im Spielbericht und auch auf der Anzeigetafel stand es nach diesen beiden Szenen 12:14 anstatt korrekterweise 12:13. Dieser Zählfehler blieb über das gesamter Spiel bestehen, ging also in die Wertung ein und wurde vom Sportgericht, wie im FRISCH AUF!-Einspruch vorgetragen, auch als spielentscheidend gewertet, weil das Spiel zu Unrecht mit einem Ein-Tore-Sieg für Rostock zu Ende ging. Der Zählfehler stellt demnach einen Formfehler dar und wird nicht als Tatsachenentscheidung angesehen.

 

In der Jugendbundesliga Meisterrunde ist aktuell noch ein Spieltag zu spielen. Dabei geht es sowohl um die Qualfikation für die nächste Saison in der Jugendbundesliga (5. Platz führt in die neu eingeführte 1. Liga) als auch um die Teilnahme an den Playoff-Spielen um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft (4. Platz). Das betroffene Spiel muss jetzt kurzfristig neu angesetzt werden. Dem DHB bleibt allerdings ein Revisionsrecht.

 

wB1 siegt zum Saisonabschluss in Leonberg

 

In ihrem letzten Spiel der Baden-Württemberg Oberliga Saison 2023/24 gewann unsere wB1 am Samstag, den 16. März beim SV Leonberg/Eltingen mit 29:20 (17:11) und feierte mit diesem Ergebnis ihren höchsten Saisonsieg. Damit wurde die Spielrunde von unseren Mädels so beendet wie sie begonnen hatte, nämlich mit einem völlig verdienten Auswärtssieg. Durch den zweiten Erfolg in den letzten drei Saisonspielen gelang es unserer Mannschaft erfreulicherweise noch zwei Tabellenplätze gut zu machen und das Spieljahr auf einem beachtlichen 7. Rang abzuschließen, hatte man sich doch in der Qualifikation erst als Letzter von 10 Vereinen in einem Entscheidungsspiel für die BWOL qualifiziert. 

 

In Leonberg brauchten unsere Mädels gut 10 Minuten um sich nach einem etwas zähen Beginn deutliche Vorteile zu erspielen und nach der erstmaligen Führung zum 5:6 und dem 6:6 Ausgleich über einen 5:0 Lauf zum 6:11 einen komfortablen Vorsprung zu erarbeiten. Bei einem Spielstand von 11:17 wurden schließlich die Seiten gewechselt und unsere Mannschaft ließ keinen Zweifel daran aufkommen, dass sie sich die Butter nicht mehr vom Brot nehmen lassen wollte. So blieb unsere wB1 auch in der zweiten Hälfte weiter am Drücker und baute ihre Führung über 13:20 und 14:22 bis zum 16:28 in der 44. Spielminute sogar auf 12 Tore aus. Erst zum Ende hin ließ die Konzentration bei unserem Team dann im Gefühl eines sicheren Sieges ein bisschen nach und die Gastgeberinnen konnten das Ergebnis bis zum Schlussstand von 20:29 aus ihrer Sicht noch etwas freundlicher gestalten.

 

Den Spielerinnen des Jahrgangs 2007 sei alles Gute für ihre nächste Spielzeit in der A-Jugend gewünscht, in der einige Akteurinnen bereits in der abgelaufenen Saison regelmäßig zum Einsatz gekommen waren, den 2008ern viel Erfolg in den kommenden Qualifikationsspielen für die BWOL und die erstmalig ausgetragene B-Jugendbundesliga. Auch wenn rückblickend bestimmt noch mehr Siege und Punkte drin gewesen wären, hat uns die wB1 viele großartige Handballmomente geschenkt, und alle Mädels dürfen zurecht stolz auf sich und das Erreichte sein – wir sind es auf jeden Fall, herzlichen Dank für eine tolle Saison 2023/24! 

 

Es spielten: Emily Klingauf und Annemarie Kirn (Tor); Mia Dolderer (2), Lara Ertl (6), Finja Frank (8), Miriam Kapell (4), Aurelia Krüll, Lisa-Charlotte Leiber, Ellen Maldener (2), Pia Matthes (1), Amelie Napoleone (1/1), Pauline Nonenmacher, Lena Pfahl (5/3) und Madlen Siffermann.

 

FRISCH AUF!-D-Jugend ist Bezirksmeister – 39:19 gegen Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf

 

Auch die D-Jugend von FRISCH AUF! hat am vergangenen Wochenende einen Titel geholt. Die Mannschaft von Trainer Christian Schöne setzte sich am Freitagabend gegen den Tabellendritten, die HSG Winzingen/Wißgoldingen/Donzdorf, sicher mit 39:19 durch und feierte damit vorzeitig den Gewinn der Bezirksmeisterschaft im Handballbezirk Stauferland. Die Grün-Weißen bleiben damit im gesamten Saisonverlauf weiterhin ohne Verlustpunkt. Am kommenden Sonntag steht auswärts das letzte Saisonspiel, wieder gegen Wi/Wi/Do, auf dem Programm, ehe am 06.04. die Bezirksmeister des Handballverbands Württemberg beim Young-Puma-Cup in Schmiden zusammenkommen.

 

F2: Ein Abschluss ganz nach Wunsch

 

(höh) Die Frisch Auf Frauen II beendet die BWOL-Meisterrunde mit einem Sieg. Dieses Mal war es nur rund 40 Minuten lang spannend. Danach setzte sich das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen vorentscheidend von der HG Oftersheim/Schwetzingen ab und siegte in seinem letzten Meisterrundenspiel in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) mit 30:26 (17:15). Es war der erhoffte Abschluss, um einerseits das Punktekonto mit drei Siegen, vier Unentschieden und drei Niederlage aus den zehn Partien auszugleichen und andererseits die Akteurinnen, die nach Rundenende wechseln werden, mit einem Erfolg zu verabschieden. Erfreulich ist die Tatsache, dass über die gesamte Saison hinweg die jungen Spielerinnen immer stärker wurden und Führungsrollen im Team übernahmen. In der letzten Partie gehörten Johanna Biegert (6 Tore) und Melina Theiss (5) zu den besten Werferinnen. Ebenfalls fünf Treffer steuerte Verena Breidert bei, die Frisch Auf II im letzten Auswärtsspiel mit ihrer Erfahrung unterstützte ebenso wie Julia Bauer.

 

Frisch Auf II schüttelte die Anreise gut aus den Knochen und führte nach zehn Minuten 8:7. Bis zur Pause und zum Halbzeitstand von 17:15 konnten die Grün-Weißen ein weiteres Tor Differenz hinzugewinnen. Bei besserer Verwertung der Tempogegenstöße hätte die Führung durchaus höher sein können. Nach dem Wechsel konnte Oftersheim bis zum 20:21 (40.) dranbleiben. Vier Tore in Folge bis zur 43. Minute und zum 25:20 stellten die Weichen für die Gäste vorzeitig auf Auswärtssieg. Gezittert werden musste anschließend nicht mehr. Frisch Auf hielt den Abstand stets auf mindestens drei Tore und setzte sich am Ende 30:26 durch, was in der Endabrechnung auf jeden Fall Tabellenplatz vier bedeutet.


FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (3), Biegert (6), Breidert (5), Blessing, Nora Erhardt (3), Klotzbücher (4/2), Kunicke, Lukic, Jennifer Merz, Nan, Schenk (3), Theiss (5), Wiedmann (1).


wB1 unterliegt zu Hause der HSG Stuttgart/Metzingen

 

(OM) In ihrem letzten Heimspiel in der Baden-Württemberg Oberliga Saison 2023/24 musste sich unsere wB1 am Sonntag, den 10. März trotz einer ansprechenden Leistung in der EWS Arena mit 20:30 (8:13) gegen den Tabellendritten HSG Stuttgart/Metzingen geschlagen geben.

 

Zu Beginn des Spiels dominierten auf beiden Seiten die Abwehrreihen, und so war beim Stand von 1:0 nach fünf Spielminuten lediglich ein Tor gefallen. Auch in der Folge konnte unser Team das Spiel sehr ausgeglichen gestalten und spielte nach einem 3:1, 3:4 und 4:5 mit einem schön herausgespielten Treffer zum 5:5 in der 16. Spielminute auf Augenhöhe mit dem großen Favoriten.Erst nach der darauffolgenden Auszeit für die HSG gelang es den Gästen, unseren Mädels mit einem äußerst aggressiven Abwehrspiel und konsequent vorgetragenen Tempogegenstößen etwas den Schneid abzukaufen und auf 5:10 davonzuziehen. Bei dieser 5-Tore-Führung für Stuttgart/Metzingen blieb es schließlich auch bis zum Halbzeitstand von 8:13.

 

Da die zweite Spielhälfte genauso begann wie die erste aufgehört hatte, war beim Stand von 9:17 nach einer guten halben Stunde das Spiel für unsere Mädels eigentlich schon verloren, wobei sie sich auch weiterhin nicht aufgaben, sondern versuchten, ein möglichst achtbares Ergebnis zu erzielen. Die folgenden 18 Spielminuten waren dann mit 11:11 Toren bis zum Stand von 20:28 auch wieder komplett ausgeglichen, bevor die Gäste in der Schlussminute noch zwei Mal zum Endergebnis von 20:30 trafen, während unserer Mannschaft leider kein weiterer Treffer mehr vergönnt war.Am nächsten Samstag steht das letzte Saisonspiel beim SV Leonberg/Eltingen an, wo nochmals alles in die Waagschale geworfen werden muss, um diese Spielzeit mit einem Erfolgserlebnis zu beenden.

 

Es spielten: Emily Klingauf, Annemarie Kirn (beide Tor); Luisa Bagemihl, Mara Dussler (1), Lara Ertl (2), Finja Frank (3), Miriam Kapell (2), Lisa-Charlotte Leiber (1), Ellen Maldener (1), Pia Matthes (5), Amelie Napoleone (3) und Madlen Siffermann (2).

 

Megaspannung bei F2 wie zuletzt schon

 

(höh) Die Spiele des Perspektivteams der FRISCH AUF Frauen genießen hohen Unterhaltungswert und bieten Megaspannung: Wie in den vergangenen beiden Partien endete auch das Heimfinale in der EWS Arena gegen die TG 88 Pforzheim mit einem Treffer wenige Sekunden vor dem Ende zum 30:30 (16:14)-Ausgleich. Und wieder durfte das Team von Trainerin Julia Bauer über einen Punktgewinn jubeln. Damit blieb Frisch Auf II in seinen Heimspielen in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) ungeschlagen und konnte auch dem Tabellenführer einen verdienten Zähler abringen. Beide Teams hatten sich einen munteren Schlagabtausch geliefert. Die Gastgeberinnen waren in ihren Aktionen dabei etwas präziser und erarbeiteten sich beim 13:11 in der 24. Minute erstmals einen Zwei-Tore-Vorsprung, den sie auch mit in die Pause nehmen konnten. Nach dem Wechsel konnten die Gäste die Führung der Göppingerinnen mehrmals ausgleichen, aber sich nie selber in Führung werfen. Es blieb eng, doch in der 54. Minute schien die Partie zu Gunsten der Grün-Weißen zu laufen, die beim 29:27 erneut mit zwei Toren Differenz führten. Dann jedoch folgten fünf Minuten ohne eigenen Treffer, die der Tabellenführer nutzte, um erstmals seit dem 11:10 in der 20. Minute wieder vorzulegen. Doch nach einer letzten Auszeit und mit der siebten Feldspielerin agierend sorgte Lena Wiedmann sieben Sekunden vor dem Ende für den umjubelten Ausgleich. Große Freude hatte es auf Seite der Einheimischen schon zu Beginn gegeben, da Johanna Biegert nach ihrer Verletzung wieder in den Kader zurückkehrte.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Biegert (2), Blessing, Ehmann (3), Kaja Ehrhardt (1), Nora Erhardt (3), Grupp (3), Klotzbücher (3), Nicola Merz (4), Jennifer Merz, Nan, Schenk, Siegle (7/5), Theiss (2), Wiedmann (2).

Unsere wB1 siegt auswärts bei den Young Sparrows der HSG Freiburg

 

(OM) Endlich! Nach 9 teils maximal unglücklichen Niederlagen hintereinander gelang unserer wB1 am Sonntag, den 3. März in der Baden-Württemberg-Oberliga mit einem knappen, aber hochverdienten 28:27 (16:16) bei der HSG Freiburg der lang ersehnte Befreiungsschlag. Von Beginn an zeigten unsere Mädels gegen die hoch eingeschätzten Freiburgerinnen einen unbedingten Siegeswillen und gefielen mit konzentrierter Abwehrarbeit und großer Spielstärke im Angriff. Über 0:1, 1:3 und 2:5 führte unser Team in der 10. Spielminute bereits mit 5:9, bevor die erste von drei allesamt sehr fragwürdigen Zeitstrafen gegen unsere Mannschaft den Gastgeberinnen wieder etwas Luft verschaffte.

 

Insbesondere in den Überzahlphasen kam Freiburg nun immer näher heran und schaffte beim 13:13 in der 21. Spielminute erstmalig den Ausgleich in diesem hart umkämpften Spiel. Die Freiburger 16:15 Führung 8 Sekunden vor der Halbzeitsirene konnten unsere Mädels schließlich just mit dem Schlusssignal durch einen beherzten Schlagwurf aus der Distanz zum 16:16 Ausgleich kontern, mit dem es dann auch in die Halbzeitpause ging.

 

Die zweite Hälfte begann mit 2 schnellen Treffern für die HSG zum 18:16, doch unsere wB1 hielt mit aller Macht dagegen und lag beim 19:20 nach einer halben Stunde wieder in Front.  Von da an war unser Team dann immer vorne und befand sich beim 24:27 in der 44. Spielminute klar auf Kurs „Auswärtssieg“. Mehrere einfache, vermeidbare Fehler, ein verworfener Siebenmeter – zuvor hatte Miri allerdings alle weiteren vier Versuche vom Strich souverän verwandelt, während unsere Torhüterin Emily gleich vier Freiburger Siebenmeter bravourös parieren konnte - und so manche, unverständliche Entscheidung der arg einseitig zugunsten der Heimmannschaft pfeifenden Schiedsrichter führten dann jedoch dazu, dass Freiburg beim 27:27 in der 48. Spielminute wieder auf Gleichstand stellen konnte. Nur 30 Sekunden später zappelte der Ball aber nach einer feinen Einzelleistung von Pia zum letztlich entscheidenden 27:28 im Netz der Young Sparrows. In den letzten beiden superspannenden Minuten dieses Handball-Krimis an der Dreisam sollte kein weiteres Tor mehr fallen und so kannte der Jubel bei unseren Mädels nach 50 Spielminuten keine Grenzen, als der erste Sieg seit Ende Oktober 2024 in trockene Tücher gebracht worden war.

 

Nach all den Nackenschlägen der letzten Monate hat unser Team eine großartige Mannschaftsleistung gezeigt und sich ein Extralob für seine hohe Resilienz und starke Moral verdient. In den letzten beiden Saisonspielen hat unsere wB1 nun sogar die Chance, noch den einen oder anderen Platz in der Tabelle gut zu machen. Macht es also nächsten Sonntag im letzten Heimspiel um 17.45 Uhr in der EWS-Arena gegen den Tabellendritten von der HSG Stuttgart/Metzingen einfach nochmals genauso wie in Freiburg, Mädels!

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Mia Dolderer (3), Lara Ertl (1), Finja Frank (4), Miriam Kapell (6/4), Ellen Maldener (2), Pia Matthes (9), Amelie Napoleone (2), Pauline Nonnenmacher und Madlen Siffermann (1).

 

Krimi mit exakt dem gleichen Ausgang

 

(höh) Es war ein Krimi wie beim Hinspiel - mit dem exakt gleichen Ausgang: In der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) kam das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen im Rückspiel gegen den HC Schmiden/Oeffingen am vergangenen Sonntag erneut zu einem 31:31 (13:18)-Unentschieden. Und wieder konnte das Remis als gewonnener Zähler für die Göppingerinnen verbucht werden, die zur Pause mit 13:18 zurücklagen, zweieinhalb Minuten vor Schluss zwar mit zwei Toren Differenz führten, dann aber wieder in Rückstand gerieten, ehe Rückraumspielerin Nicola Merz eine Sekunde vor Schluss zum umjubelten Ausgleich für Frisch Auf II traf. Beide Teams wollten unbedingt beide Punkte einfahren, um ihre Chancen auf den zur Aufstiegsrunde in die 3. Liga berechtigenden zweiten Tabellenplatz zu erhöhen. Dementsprechend wurde um jeden Ball gefightet. Die Gäste aus Schmiden um die sechsfache Torschützin Chiara Baur, Tochter von Frisch-Auf-Coach Markus Baur, erwischten den besseren Start und präsentierten sich abgezockter im Verwerten ihrer Chancen und produzierten weniger Fehler. Dementsprechend musste das Team von Trainerin Julia Bauer immer weiter abreißen lassen. Über 6:9 (12.) und 10:15 (24.) hieß es nach dem ersten Durchgang 13:18 aus Sicht der Grün-Weißen, doch gaben sich die diese deshalb noch lange nicht auf. Sie schlugen zurück, steigerten sich und hatten nach der nun aus allen Lagen erfolgreichen Leni Blessing beim 25:25 (49.) den Ausgleich hergestellt. In den letzten zehn Minuten wechselte die Führung mehrmals, ehe der Krimi seinen ihren Höhepunkt erreichte und am Ende für beide Teams ein Punkt auf der Habenseite stand.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Blessing (8), Ehmann (3), Kaja Ehrhardt (2), Nora Erhardt (3), Grupp (1), Klotzbücher, Lukic, Nicola Merz (6), Jennifer Merz, Nan, Schmid (2/2), Siegle, Theiss (4), Wiedmann (2).


BWOL: wB1 kann nur eine Halbzeit gegen den Tabellenführer mithalten

 

Unsere wB1 unterlag in der Baden-Württemberg-Oberliga am Sonntag, den 25. Februar in der EWS Arena gegen den verlustpunktfreien, designierten Meister TV Nellingen am Ende sehr deutlich mit 17:36 (9:12) und musste somit ihre mit Abstand höchste Saisonniederlage einstecken. In der ersten Halbzeit war es unseren Mädels allerdings sehr gut gelungen, ihr für dieses schwere Spiel gestecktes Ziel umzusetzen, nämlich den Tabellenführer so lange wie möglich zu ärgern. Nach der 1:0 Führung für unser Team in der zweiten Spielminute dauerte es nämlich bis zur 9. Spielminute, bis der haushohe Favorit erstmalig beim 3:4 vorne liegen sollte. Diesen Vorsprung ließen sich die Nellingerin dann zwar auch nicht mehr nehmen, aber unsere Mannschaft schafftes es mit einem starken Rückhalt im Tor, einer aggressiven Abwehrarbeit und mutig ausgespielten Angriffszügen bis zum 9:12 zur Halbzeitpause immer in Schlagdistanz zu bleiben.

 

Nachdem die zweite Halbzeit mit dem Anschlusstreffer zum 10:12 für unsere Mädels dann eigentlich gut begonnen hatte, verloren sie anschließend komplett den Faden und ergaben sich unverständlicherweise in ihr Schicksal. 5 eigenen Treffern standen in der zweiten Hälfte sage und schreibe 24 Tore für die Gäste gegenüber, was man eigentlich gar nicht glauben konnte, wenn man die starken ersten 25 Minuten unserer wB1 gesehen hatte. Sei´s drum, nehmt die positiven Dinge mit aus diesem Spiel, Mädels, und greift nächste Woche beim Auswärtsspiel in Freiburg wieder an!

 

Es spielten: Emily Klingauf und Annemarie Kirn (beide Tor); Luisa Bagemihl, Mia Dolderer, Mara Dussler, Lara Ertl (2), Finja Frank (3), Miriam Kapell (3), Ellen Maldener (3), Pia Matthes (2), Amelie Napoleone, Lena Pfahl (4/3), Madlen Siffermann.

 

Punktgewinn lässt alle Möglichkeiten offen
(höh) Das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen hat sich in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) beim HC Schmiden/Oeffingen ein 31:31 (16:17)-Unentschieden erkämpft. Der Punkt lässt für das Team von Trainerin Julia Bauer, die mit ihrer Erfahrung wieder selber auf der Platte unterstützte, und Tim Güthoff alle Möglichkeiten offen hinsichtlich des zweiten Tabellenplatzes. Der (Spieler-) Trainerin selber war es vorbehalten, zehn Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 31:31 den abermaligen Ausgleich herzustellen, der Frisch Auf II zuvor jeweils zwei Mal gelungen war, nachdem die Gastgeberinnen stets vorlegen konnten. Die Gäste hatten die Partie in der zweiten Hälfte drehen können und sich nach dem 19:20 nach knapp 34 Minuten Spielzeit kurz darauf seit dem 13:12 (24.) wieder in Führung geworfen und diese Führung in der 44. Minute beim 25:23 erstmals auf zwei Tore Vorsprung ausgebaut. Schmiden hielt jedoch dagegen und konnte wieder egalisieren. In der Schlussphase stand die Partie auf des Messers Schneide. Doch Frisch Auf II blieb stets cool und sicherte sich am Ende einen wertvollen Zähler. „Es war ein Duell auf Augenhöhe und für uns auf jeden Fall ein gewonnener Zähler“, bilanzierte Julia Bauer. Die Entwicklung des Teams schreite kontinuierlich voran. Kreisläuferin Nora Erhardt war mit acht Treffern beste Werferin und unterstrich ihre gute Form. Viele gute Anspiele und Torte steuerte in Schmiden auch Rückraumspielerin Nicola Merz bei. Insgesamt habe man nun ein gutes Selbstverständnis entwickelt, nachdem durch teils langwierige Ausfälle immer wieder eine neue Abstimmung aufeinander erforderlich wurde.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (2), Blessing (2), Breidert (2), Ehmann, Kaja Ehrhardt (4), Nora Erhardt (8), Grupp (1), Klotzbücher (3/1), Lukic, Nicola Merz (6), Jennifer Merz (1), Schenk, Schmid (1/1), Theiss (1).


Veranstaltungshinweise

Spitzensport A-Jugend-Handball

 

Jugendbundesliga weiblich, Meisterrunde:

Frisch Auf wA1 - HSG Bensheim/Auerbach

Sonntag, 11.02.24, 13.00 Uhr EWS Arena

 

Jugendbundesliga männlich, Meisterrunde:

FRISCH AUF! mA1 - Füchse Berlin

Sonntag, 18.02.24, 14.00 Uhr Voralbhalle Heiningen

 

BWOL weiblich:

Frisch Auf wA1 - TSG Ketsch

Sonntag, 18.02.24, 16.00 Uhr Voralbhalle Heiningen

 

F2: In den letzten 15 Minuten aufgedreht

 

(höh) Das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen ist in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) zu seinem ersten Sieg gekommen: Nach dem 22:25 zum Auftakt bei der TG Pforzheim setzte sich das Team von Trainerin Julia Bauer in der Göppinger EWS Arena im Anschluss an das Zweitligaspiel mit 34:26 (17:15) gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen durch. „Ich bin sehr zufrieden, wir haben unsere ersten Zähler geholt“, sagte Julia Bauer. Dabei fehlten neben den Langzeitverletzten Johanna Biegert und Nadine Häfele auch noch Torhüterin Leni Hagenlocher und die Feldspielerinnen Leni Blessing, Nicola Merz und Sophia Mohr. In einer temporeichen Partie mit bereits 32 Treffern im ersten Durchgang setzte sich Frisch Auf II über 7:3 (10.) auf 11:6 (16.) ab, ließ Oftersheim aber bis zur Pause wieder näher herankommen und lag nur noch mit zwei Toren plus vorne (17:15). Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der Gäste, die in der 42. Minute beim 21:21 den Ausgleich hergestellt hatten und die Göppinger Schwächeperiode ausnutzten. Dann jedoch drehten die Grün-Weißen auf, mobilisierten nochmals alle Kräfte und gewährten der am ersten Spieltag siegreichen HG mit ihrer sattelfesten Abwehr kaum mehr ein Durchkommen und verwerteten ihre Chancen konsequent. Mit einem 5:0-Lauf von 25:23 (47.) auf 30:23 (52.) stellten die Bauer-Schützlinge endgültig die Weichen auf Sieg und verteidigten die hohe Führung bis zum Schluss.    

FRISCH AUF Frauen II: Udd; Bauer (3), Ehmann, Kaja Ehrhardt (4), Nora Erhardt (6), Grupp, Klotzbücher (5), Kunicke, Lukic, Jennifer Merz, Nan (1), Schenk (1), Schmid (4), Siegle (6/5), Theiss (1), Wiedmann (3).


Extrem bittere Heimniederlage für die wB1 gegen Kornwestheim

 

(OM) Wenn man schon kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu: Trotz eines unermüdlichen Kampfs und fantastischer Moral hat sich unsere wB1 leider wieder nicht für ihren großen Aufwand belohnt und in der kleinen EWS Arena am Samstag, den 03.02.2024 in der Baden-Württemberg Oberliga auf die denkbar unglücklichste Art und Weise mit 27:28 (12:15) gegen den SV Salamander Kornwestheim verloren.

 

Dabei hatten unsere Mädels wie fast in jedem Spiel auch dieses Mal wieder einen guten Start und führten über 1:0 und 3:1 mit 6:4 in der 12. Spielminute. Das Einzige, das es bis zu diesem Zeitpunkt und im weiteren Spielverlauf zu bemängeln gab, war die mangelhafte Verwertung von freien Würfen. So kam es dann, wie es kommen musste, denn beim 7:8 nach einer Viertelstunde lag unser Team erstmals zurück und über 8:10 und 9:13 ging es schließlich mit einem Rückstand von 12:15 in die Halbzeitpause. Als das Spiel beim Stand von 13:17 nach 27 Spielminuten vollends zu entgleiten schien, zeigte unsere wB1 mal wieder ihre großartige Moral und stellte nach einem 4:0 Lauf beim 17:17 auf Gleichstand.

 

Da in der Folge wie schon in der ersten Spielhälfte etliche freie Würfe nicht ins Tor untergebracht werden konnten (mindestens die Hälfte davon prallte allerdings sehr unglücklich gegen den Torpfosten), liefen unsere Mädels ab dem 17:18 fortwährend einem Rückstand hinterher, der über 19:21 und 22:25 bis zum 23:27 in der 47. Spielminute auf scheinbar unaufholbare 4 Tore anwachsen sollte. Aber: Das Spiel war noch lange nicht entschieden, denn was nicht von unserer bärenstark verteidigenden Abwehr aufgehalten werden konnte, das entschärfte nun unsere zur Glanzform auflaufende Torhüterin. Und vorne wurde jede Torchance zügig und konsequent genutzt, so dass ein unfassbarer 4:0 Lauf in lediglich 140 Sekunden zum viel umjubelten 27:27 Ausgleich in der 49. Spielminute führte. Und unsere Mädels hatten noch nicht genug. Sie knöpften den verzweifelten Kornwestheimerinnen den Ball auch in ihrem vermeintlich letzten Angriff ab und hatten wenige Sekunden vor der Schlusssirene sogar selbst den Matchball auf der Hand, der jedoch wie so viele Bälle zuvor leider nur am Pfosten landete. Was für ein Pech, und immer noch nicht das Ende in diesem Handball-Drama, das sich jetzt abspielen sollte. Statt den erlösenden Siegtreffer zu bejubeln, sahen sich unsere Mädels nämlich einem letzten Freiwurf aus großer Entfernung ausgesetzt, der erst nach dem Schlusssignal zur Ausführung kam.

 

Alles deutete auf ein insgesamt gerechtes und hochverdientes Unentschieden hin, bis der vom Abwehrblock abgefälschte Freiwurf auf unergründliche Weise seinen Weg in unser Tor fand. Man fragt sich nach diesem maximal unglücklichen Spielausgang fast schon, was unsere Mädels eigentlich verbrochen haben, dass sie der Handballgott - wenn es denn einen gibt - so übel bestraft. Im Ballsport soll sich im Laufe einer Saison Alles ausgleichen, sagt man. Warten wir also mal ab, welch großes Spielglück unserer wB1 in den letzten vier Spielen noch zukommen wird, denn sie hätte definitiv wesentlich mehr Punkte verdient als die sechs, die sie bereits seit Ende Oktober 2023 auf dem Konto hat….

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor), Luisa Bagemihl, Mia Dolderer (5), Mara Dussler, Lara Ertl (6), Finja Frank (7/3), Aurelia Krüll, Lisa-Charlotte Leiber, Ellen Maldener (1), Pia Matthes (5), Amelie Napoleone (3), Lena Pfahl und Madlen Siffermann.

 

Erste Punkte in der Meisterrunde im Visier

 

Frisch Auf II empfängt am Sonntag die HG Oftersheim/Schwetzingen

 

(höh) Das erste Heimspiel in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) an diesem Sonntag um 18 Uhr in der Göppinger EWS Arena gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen ist für das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen durchaus ein besonderes: Denn die Partie findet in einer Kombiveranstaltung im Anschluss an das Spiel des Zweitligateams statt. „Darauf freuen wir uns schon sehr“, sagt Trainerin Julia Bauer. Eintrittskarten für die Partie gegen Freiburg behalten auch Gültigkeit für das Heimspiel von Frisch Auf II gegen das Team aus Baden. Deshalb hofft man im Lager der Grün-Weißen auf einige Zuschauer mehr als sonst. Die Zielsetzung ist klar: „Wir wollen unsere ersten beiden Punkte in der Meisterrunde holen, sind aber vom für mich doch etwas überraschenden Oftersheimer Sieg gegen Echterdingen gewarnt.“ Beim 22:25 zum Auftakt in Pforzheim leistete sich Frisch Auf II trotz einer Steigerung nach dem Wechsel insgesamt zu viele technische Fehler und ließ zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Mit der Abwehr konnte man zufrieden sein, diese verschob vor allem in den zweiten 30 Minuten sehr gut und unterband das Pforzheimer Kombinationsspiel. Gelingt den FRISCH AUF Frauen II eine Steigerung im Angriff, ist der angestrebte Heimsieg möglich.     

Frisch Auf II verliert zum Start der Meisterrunde

 

(höh) Trotz einer vor allem in der zweiten Hälfte sehr guten Defensivleistung hat das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen im ersten Spiel der Meisterrunde in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) eine Niederlage hinnehmen müssen. Favorit TG 88 Pforzheim setzte sich in eigener Halle mit 25:22 (14:9) durch und liegt weiterhin aussichtsreich im Rennen um einen der ersten beiden für die Aufstiegsrunde in die 3. Liga berechtigenden Plätze. Das von Tim Güthoff betreute Göppinger Team geriet schon recht früh mit drei Toren in Rückstand (4:7, 14.). Bis zur Pause wuchs dieser weiter an, da die Gastgeberinnen kurz vor der Sirene in Unterzahl noch ein Treffer gelang und die Gäste zuvor einen Siebenmeter nicht verwerten konnten. Nicht die einzige Chance, die nicht im Tor der TG landete. Insgesamt ließ Frisch Auf II in beiden Durchgängen zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste in der Defensive, sodass sie in der 37. Minute beim 13:15 wieder auf Tuchfühlung waren. Nach zwei Treffern von Lara Schmid zum 18:20 zehn Minuten vor dem Ende schien weiterhin etwas möglich, doch gelang es den Einheimischen danach, wieder auf fünf Tore davonzuziehen, ehe die Grün-Weißen mit zwei Treffern nochmals verkürzen konnten.     

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Biegert, Ehmann (3), Kaja Ehrhardt (4), Nora Erhardt (2), Klotzbücher (3/2), Lukic, Mohr (2), Nan (1), Schenk, Schmid (4/1), Siegle (1), Theiss (1), Wiedmann (1).


wB1 unterliegt in Schozach-Bottwartal

 

(OM) Mit 21:30 (8:18) verlor unsere wB1 am Samstag, den 27.01.2024 in der Oberliga Baden-Württemberg unerwartet deutlich bei der SG Schozach-Bottwartal. Die Geschichte zum Spiel ist relativ schnell erzählt, denn nach einem offensiv zähen Beginn auf beiden Seiten kam das Angriffsspiel der Gastgeberinnen mit ihrem Treffer zum 3:1 ins Rollen, während unsere Mädels mit einer ungewohnten Anfangsformation in der ersten Viertelstunde keine Mittel fanden, um die gut verschiebende und übergebende Heimabwehr zu knacken. Und wenn dann mal eine Lücke gefunden werden konnte, wurden mehrere freie Bälle leider am Tor vorbeigeworfen oder von der starken Heimtorhüterin pariert. So stand es dann nach 15 Spielminuten sage und schreibe 11:1 für Schozach-Bottwartal und das Spiel schien damit schon frühzeitig entschieden. Positiv vermerkt werden muss jedoch, dass sich unsere Mannschaft trotz des deprimierenden Rückstands nicht wehrlos in ihr Schicksal ergab, sondern alles in die Waagschale warf, um ein drohendes Debakel zu verhindern. Die letzten 10 Spielminuten der ersten Spielhälfte verliefen dann mit 7:7 Toren auch völlig ausgeglichen und es ging mit einem 8:18 Rückstand in die Halbzeitpause.

 

Auch in der zweiten Halbzeit gingen unsere Mädels mit stark verbessertem Abwehr- und Angriffsspiel weiterhin mutig zu Werke und sie schafften es, vom 19:12 bis zum 23:16 den Rückstand auf 7 Tore zu verkürzen und zu halten. Möglicherweise wäre sogar noch eine weitere Ergebnisverbesserung drin gewesen, aber eine aufgrund einer sehr strengen Regelauslegung der Schiedsrichter gegen uns gegebene Zeitstrafe, als der Ball nach dem überhörten Pfiff eines Schiedsrichters noch ins Tor geworfen wurde, zog unserer Sieben dann vollends den Zahn. In Überzahl gingen die Gastgeberinnen beim 27:16 auf uneinholbare 11 Tore weg und führten beim 30:17 in der 56. Spielminute sogar mit 13 Treffern. Das aber wollten unsere Mädels so nicht stehen lassen und es gelang ihnen mit großer Willenskraft sogar noch durch einen 4:0 Lauf die zweite Halbzeit mit 13:12 für sich zu entscheiden. Dafür gibt es zwar keine Punkte, aber die Einstellung und Moral unserer wB1 haben Lob und Anerkennung verdient.

 

Es spielten: Emily Klingauf und Annemarie Kirn (Tor); Mia Dolderer (2), Mara Dussler (2), Lara Ertl (4), Finja Frank (3), Ellen Maldener (1), Pia Matthes (4), Amelie Napoleone (2), Lena Pfahl (3/2) und Madlen Siffermann.

 

Unglückliche Niederlage der wB1

 

(OM) Wieder toll gefightet und sich wieder nicht belohnt: Mit 27:31 (14:14) unterlag unsere wB1 am 12. Spieltag der Baden-Württemberg Oberliga am Sonntag, den 21. Januar in der EWS Arena gegen den VfL Pfullingen. Somit begann das neue Jahr für unsere Mädels leider so, wie das alte Jahr aufgehört hatte, nämlich mit einer knappen, vermeidbaren Niederlage in einer sehr engen und spannenden Begegnung. Wie so oft in dieser Saison kam unsere wB1 super ins Spiel und führte nach knapp 10 Spielminuten mit 5:2, wobei diese Führung bei einer besseren Verwertung der freien Wurfmöglichkeiten sogar noch um das eine oder andere Tor höher hätte ausfallen können. Als dann eine der nur noch drei verbliebenen, etatmäßigen Rückraumspielerinnen vorübergehend mit einer Verletzung das Feld verlassen musste, nutzte Pfullingen die Gunst der Stunde und kam über den 6:6 Ausgleich in der 19.Spielminute beim 9:10 zur ersten Führung in diesem hart umkämpften Spiel. Vier Zeigerumdrehungen später beim 12:14 lief unser Team sogar Gefahr, noch höher in Rückstand zu geraten. Dies wurde jedoch mit einer starken Energieleistung verhindert und mit einem schönen Tempogegenstoßtor zum 14:14 konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff der Gleichstand hergestellt werden.    

 

Nachdem unsere Mädels den Start in die zweite Spielhälfte verschlafen hatten, sahen sie sich beim 14:16 allerdings wieder mit zwei Treffern hinten. Mit viel Herz und Leidenschaft kämpften sie sich daraufhin erneut heran und lagen beim 18:17 in der 33. Spielminute erstmals nach dem 8:7 wieder vorne. Leider schaffte es unsere wB1 in dieser Phase nicht, den Vorsprung zu halten bzw. weiter auszubauen. Vielmehr lag sie mehrfach knapp zurück, um dann mit unbändigem Willen immer wieder auszugleichen. Letztmalig gelang dies beim 25:25 in der 44. Spielminute, bevor insbesondere bei den Spielerinnen, die bis dahin durchgespielt hatten und teils kurz gedeckt worden waren, die letzten Kräfte schwanden. Dies wäre leichter zu verkraften gewesen, wenn das Schiedsrichterteam dann auch einmal einen Siebenmeter für unsere Mädels und eine Zeitstrafe gegen Pfullingen gepfiffen hätten. Beides gab es leider nicht, obwohl es zumindest aus Sicht der Göppinger Zuschauer nicht nur einmal berechtigt gewesen wäre. So konnte der VfL dann in den letzten Minuten den Vorsprung Tor um Tor vergrößern und am Ende einen nicht unverdienten, aber auch durchaus glücklichen und mit +4 zu hohen 31:27 Sieg mit nach Hause nehmen.   

 

Trotz der verständlichen Enttäuschung Für unsere wB1 heißt es jetzt, das Positive aus diesem keineswegs enttäuschenden Spiel mitzunehmen und nächsten Samstag in Schozach-Bottwartal wieder Vollgas zu geben.

 

Es spielten: Emily Klingauf, Annemarie Kirn (beide Tor); Luisa Bagemihl, Mia Dolderer (9), Lara Ertl (3), Miriam Kapell (3), Aurelia Krüll, Lisa-Charlotte Leiber, Ellen Maldener (2), Pia Matthes (8), Amelie Napoleone (1), Pauline Nonnenmacher, Lena Pfahl (1) und Madlen Siffermann.

 

F2: Mit furiosem Auftritt in die Aufstiegsrunde

 

(höh) Lokalrivale TSV Heiningen hatte am Vorabend seine Hausaufgabe gemacht, sodass das Perspektivteam der Frisch-Auf-Frauen in seinem letzten Vorrundenspiel der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) am Sonntag zum Siegen gezwungen war, um seinen dritten Platz zu halten. Das Team von Trainerin Julia Bauer tat dies in eindrucksvoller Manier und schickte die HSG Fridingen/Mühlheim mit einer 48:31 (22:13)-Packung auf die Heimreise und sich selber mit diesem Torfestival in die Meisterrunde. Neben der zweitplatzierten SG H2Ku Herrenberg und dem Tabellenersten Leinfelden-Echterdingen sind dort aus Gruppe B die TG 88 Pforzheim, HC Schmiden/Oeffingen und HG Oftersheim/Schwetzingen vertreten. Im letzten Heimspiel kamen die Grün-Weißen vor 150 Zuschauern in der Göppinger EWS Arena jedoch zunächst schwer in die Gänge und lagen nach 16 Minuten 8:10 hinten. Dann jedoch drehten die Göppingerinnen auf und beförderten sich mit einem 8:0-Lauf 16:10 in Führung. Sechs der acht Treffer gingen in dieser Phase auf das Konto der beiden am Ende erfolgreichsten Göppinger Werferinnen Leni Blessing (Rückraum) und Nora Erhardt (Kreis). Die Gastgeberinnen spielten sich fortan in einen Rausch. Zur Pause lagen sie 22:13 vorne, nach 43 Minuten 33:21 und in der 55. Minute 44:26. Die letzten Spielminuten gerieten zum Schaulaufen und am Ende durfte Frisch Auf II sich über den höchsten Saisonsieg freuen, „der uns für die anstehenden Aufgaben viel Auftrieb gibt“. Lokalkonkurrent TSV Heiningen muss dagegen in die Abstiegsrunde.   

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher; Bauer (3), Blessing (8), Ehmann (5), Nora Erhardt (9), Klotzbücher (3), Lukic, Nicola Merz (7), Mohr (2), Nan (1), Siegle (2/1), Theiss (1), Watzl (2), Wiedmann (5).


wA1: In den letzten zehn Minuten ist der Wurm drin

 

(höh) Lange Zeit hielt die weibliche U19 von Frisch Auf Göppingen in ihrem ersten Auswärtsspiel der Meisterrunde in der Jugendbundesliga beim Handewitter SV gut dagegen und den Rückstand im Rahmen. In den letzten zehn Minuten war nach einigen unglücklichen Situationen und Entscheidungen jedoch total der Wurm drin und die jungen Göppingerinnen mussten mit einer 28:43 (15:20)-Niederlage im Gepäck die weite Rückreise aus dem hohen Norden antreten. Vor 350 Zuschauern in der Wikinghalle erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und konnten ihre gegen häufig in Unterzahl agierende Gäste herausgeworfene Führung verteidigen. Nach 18 Minuten hieß es 14:12 und für das Team von Trainerin Anika Rohm war aber noch alles drin. In den verbleibenden zwölf Minuten bis zur Pause stockte dann der Göppinger Angriffsmotor etwas. Es gelangen nur noch drei Treffer, aber da auch Handewitt seine Probleme im Angriff hatte, gab es auch nur sechs Gegentreffer und zur Pause hieß es 20:15 aus Sicht der Norddeutschen. Nach der Pause fanden die Grün-Weißen besser in die Partie, agierten entschlossen in ihren Aktionen und konnten bis zur 45. Minute auf 24:28 verkürzen. In den letzten zehn Minuten gelang den Gästen jedoch so gut wie nichts mehr und sie wurden von den Gastgeberinnen regelrecht überrannt, sodass diese noch über einen Kantersieg jubeln durften.
 
Frisch Auf Göppingen: Bauer, Baumeister; Blessing (5), Ehmann (2), Ertl, Frank (1), Fündling (5), Grupp, N. Merz (7), Mohr (2), Schmid (4/4), Siegle (2), Vögl


 

BWOL: Unsere wB1 unterliegt trotz Topleistung denkbar unglücklich

 

(OM) Da war sie wieder, die mannschaftliche Geschlossenheit, die sie in den letzten Spielen so sehr vermissen ließ, und schon schnupperte unsere wB1 mit ihrer bis dato besten Saisonleistung in der Baden-Württemberg Oberliga am Sonntag, den 10. Dezember in Bühl bei Baden-Baden lange an einer Sensation beim starken Tabellendritten Kappelwindeck/Steinbach. Dass die Südbadenerinnen am Ende mit 27:26 (14:15) knapp die Oberhand behielten, sei ihnen vergönnt, obwohl unsere Mädels mindestens einen Zähler verdient gehabt hätten. Die eigentlichen Gewinner waren aber die Zuschauer, denn die sahen ein superspannendes, weibliches B-Jugend Spiel der Extraklasse, was sie nach Spielende mit einem langanhaltenden, stehenden Applaus für beide Mannschaften quittierten.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die beide gut in der Abwehr standen und entschlossen im Angriff agierten. So wechselte die Führung im ersten Durchgang über 2:3, 5:4 und 6:7 immer wieder hin und her, bis sich die Gastgeberinnen nach 15 Spielminuten beim 11:8 auf drei Tore absetzen konnten. Anders als in den vorherigen Spielen bewahrten unsere Mädels allerdings einen kühlen Kopf, vermieden technische Fehler im Aufbauspiel und spielten ihre Angriffe zielstrebig aus, so dass es nach einem 5:0 Lauf für Grün-Weiss plötzlich 11:13 stand, als noch knapp drei Minuten bis zur Halbzeitpause zu spielen waren und in die es letztlich mit einem Spielstand von 14:15 ging.

 

In die zweite Hälfte startete unser Team hellwach und maximal konzentriert, was sich in einem Ausbau seiner Führung über 14:16 und 16:19 bis zum 17:21 manifestierte. Die daraufhin folgende Auszeit und eine unmittelbar daran anschließende, fragwürdige Zeitstrafe für unsere Mannschaft stellten dann leider einen Kipppunkt im Spiel dar, denn mit einem 5:0 Lauf brachten sich die Gastgeberinnen in der 40. Spielminute wieder mit 22:21 in Front, bevor sie beim 26:24 in der 45. Spielminute dann sogar mit zwei Toren führten. Doch davon ließen sich unsere Mädels weiterhin nicht aus dem Konzept bringen, im Gegenteil: Mit einer bewundernswerten Moral und nimmermüdem Kampfgeist trotzen sie sogar zwei weiteren Zeitstrafen sowie zwei vergebenen Siebenmetern und schafften in der 48. Spielminute den Ausgleich zum 26:26. Der dritten Zeitstrafe für unser Team innerhalb von 7 Spielminuten folgte dann leider ein Siebenmetertor für Kappelwindeck/Steinbach zum 27:26 und 13 Sekunden vor dem Spielende der dritte Siebenmeter innerhalb von 5 Spielminuten, den wir nicht im Tor unterbringen konnten. Als sich dann zwei Sekunden vor Schluss nochmals eine freie Wurfmöglichkeit für unsere Mädels auftat, hatten die zahlreichen und lautstarken Göppinger Zuschauer schon den erlösenden Torschrei auf den Lippen, doch leider ging der Ball über das Tor und das Spiel nahm ein Ende, das für unsere Mädels kaum unglücklicher hätte sein können. Dass danach bei vielen von ihnen bittere Tränen flossen, war allzu verständlich.

 

Ein möglicher, überraschender Big Point wurde somit zwar verpasst, aber die gezeigte Leistung und Einstellung lässt darauf hoffen, dass im neuen Jahr noch der eine oder andere Sieg in der BWOL gefeiert werden kann.

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Mia Dolderer (4), Lara Ertl (4), Finja Frank (3), Miriam Kapell, Aurelia Krüll, Ellen Maldener (4), Pia Matthes (4), Amelie Napoleone (3), Lena Pfahl (4/4), Lucija Sego und Madlen Siffermann.

 

Wieder zwei Auswärtspartien
(höh) Die weibliche U19 von Frisch Auf startet nächste Woche in die Meisterrunde der Jugendbundesliga

Der Einzug in die Meisterrunde wurde ausgiebig gefeiert. Nun blickt man bei der weiblichen U19 von Frisch Auf Göppingen voller Vorfreude den drei anstehenden Gruppenspielen in der Gruppe 4 entgegen. Nächste Woche am Samstag, 16. Dezember startet das Team von Trainerin Anika Rohm beim Handewitter SV bei Flensburg in die Meisterrunde. Die Partie in der Wikinghalle Handewitt beginnt um 17 Uhr. Wie schon in der Vorrunde, müssen die jungen Göppingerinnen erneut zwei Mal auf Reisen gehen. Die zweite Partie in fremder Halle findet am Sonntag, 21. Januar 2024 um 15 Uhr beim Nachwuchs des Erstligisten HSG Blomberg-Lippe statt. Zum Abschluss empfängt Frisch Auf am Sonntag, 11. Februar 2024 um 13 Uhr in der heimischen EWS-Arena den Nachwuchs des Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach. Die beiden Erstplatzierten der Gruppe qualifizieren sich für das Viertalfinale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft.

Frisch Auf II dicht vor dem Ziel

 

(höh) Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen die Nerven seiner Anhänger aufs Äußerste strapazierte. Wenn es jedoch so ausgeht wie am Sonntag beim Heimspiel gegen die TG Nürtingen II, nehme man das gerne in Kauf, zumal man nun Zeit zur Erholung habe, da das letzte Saisonspiel erst in zwei Wochen stattfinde, so Trainerin Julia Bauer, der bereits beim 35:34-Krimi im Hinspiel mental alles abverlangt wurde. Mit 28:27 (12:12) setzte sich Frisch Auf II in seinem vorletzten Heimspiel durch und zog an der spielfreien SG H2Ku Herrenberg wieder auf Rang zwei vorbei. Ein Sieg noch im letzten Heimspiel am 17. Dezember gegen Fridingen/Mühlheim, „dann sind wir durch“. Nürtingen wollte vor 150 Zuschauern in der EWS-Arena seine Minichance auf Rang drei wahren und leistete heftigen Widerstand. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Mal hatte der eine die Nase vorne, mal der andere. Zur Pause stand es demnach ausgeglichen 12:12. Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich Frisch Auf eine knappe Führung, die beim 20:17 (43.) auf drei Tore ausgebaut werden konnte. Die Gäste aus der Hölderlinstadt waren nach 54 Minuten beim 24:25 jedoch wieder auf ein Tor dran. Die Grün-Weißen konterten den Anschluss der Gäste in der verbleibenden Spielzeit jedoch immer und nahmen die restlichen elf Sekunden nach Nürtingens abermaligem Verkürzen geschickt von der Uhr.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (1), Blessing (1), Ehmann (2), Kaja Ehrhart, Nora Erhardt (6), Klotzbücher (2), Lukic, Nicola Merz (8/5), Mohr (2), Nan, Siegle, Theiss, Watzl (4), Wiedmann (2).


BWOL: Hohe Niederlage für unsere wB1 in Steißlingen

 

Am Samstag, den 2. Dezember kam unsere wB1 in der Baden-Württemberg-Oberliga trotz einer phasenweise ansprechenden Leistung beim Tabellenzweiten TuS Steißlingen mit 17:33 (7:15) regelrecht unter die Räder, was gleichbedeutend mit ihrer bislang höchsten Saisonniederlage ist.

 

Wie schon oft in dieser Saison zeigten unsere Mädels zu Beginn der Partie eine konzentrierte und engagierte Vorstellung: Die Abwehr stand gut, unsere Torhüterin hatte einige starke Paraden (u.a. ein gehaltener Siebenmeter) und im Angriff gelangen sehenswerte Treffer, so dass die 3:1 Führung bis in die 8. Spielminute hinein völlig verdient war. Auch danach war unser Team noch gut im Spiel, aber es wollten ihm halt für lange 15 Minuten nur noch ein einziges Tor gelingen - trotz einiger, sehr schön herausgespielter freier Wurfmöglichkeiten, vor allem von den Außenpositionen. In diesem Zeitraum machte Steißlingen aus einem 1:3 über einen 10:1 Lauf eine 11:4 Führung, womit das Spiel an sich schon vorentschieden war, wenngleich unsere Mädels nochmals alles in die Waagschale warfen und das Spiel bis zum 15:7 Pausenstand wieder einigermaßen ausgeglichen gestalten konnten.

 

Die zweite Halbzeit ist dann schnell erzählt, denn obwohl sich unsere Mädels zu keinem Zeitpunkt aufgaben und bis zum Schluss kämpften, bestraften die Gastgeberinnen nun jeden Ballverlust konsequent über ihr schnelles Umschaltspiel und gewannen am Ende hoch mit 33:17 gegen unsere enttäuschte, nicht aber enttäuschende Göppinger Mannschaft. Erfreulich war, dass die beiden C-Jugendlichen, die aufgrund einiger Ausfälle mit dabei waren, sich sehr gut ins Spiel unserer wB1 einfügten und dass alle Spielerinnen im Kader reichlich Einsatzzeit erhielten. Außerdem konnten sich 10 Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen, wobei vier von ihnen jeweils ihr Premierentreffer in der Baden-Württemberg Oberliga gelang.

 

Im letzten Spiel vor der Winterpause wartet am Sonntag, den 10. Dezember jetzt noch auswärts der Tabellendritte Kappelwindeck/Steinbach auf unsere Mädels, die dann im neuen Jahr nochmals voll angreifen und nach nunmehr vier, teils unnötigen Niederlagen in Folge endlich wieder punkten wollen. 

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Luisa Bagemihl (1), Mia Dolderer (1), Lara Ertl (1), Finja Frank (3), Miriam Kapell (3), Lisa-Charlotte Leiber (1), Pia Matthes (3), Ivana Mitresca (1), Amelie Napoleone (1), Lucija Sego (2) und Madlen Siffermann. 

 

Super Teamleistung und Sieg für die Frisch Auf D-Jugend weiblich

Die weibliche D-Jugend von Frisch Auf Göppingen schlägt den TSV Heiningen 1892 daheim mit 30:22 (14:9). Bruna Pocai Pinheiro erwischt einen außergewöhnlichen Tag und wirft 9 Tore.Die Partie sahen sich 30 Zuschauer an.

Am Samstag, 03.12.2023 zeigt die weibliche D-Jugend von Frisch Auf eine klasse Teamleistung. Nicht nur in der Abwehr überzeugten sie, sondern auch im Angriff. Jede Spielerin konnte mindestens einen Treffer zum Sieg beisteuern. Durch viele schnelle Pässe und geschickte Doppelpässe mit dem Kreis setzten sich die Mädels von Trainerin Francisca Härtel bereits in der Anfangsphase mit vier Toren ab. Eine laufintensive, offensive 1:5 Abwehr, in der öfters der Ball von den Gegnerinnen abgefangen werden konnte, machte es möglich in der 27. Spielminute einen Vorsprung mit 8 Toren aufzubauen. Beste Torschützin Frisch Auf Göppingen war Bruna Pocai Pinheiro mit insgesamt 9 Treffern.

 

Frisch Auf Göppingen - TSV Heiningen 1892: 30:22 03.12.2023, Göppingen, weibliche Jugend D Bezirksliga, Zuschauer: 30.

Frisch Auf wD1: Bruna Pocai Pinheiro (9), Julia Pocai Pinheiro (6), Theresia Aigner (4), Carla Maldener (3), Ann-Sophie Maibach (2), Anastasia Devidze (2), Annkathrin Schliedermann (1), Cecilia Mörgenthaler (1), Anna Eger (1), Lina Brömmer (1), Livanur Karacabey. Offizielle: Francisca Härtel, Biegert Christina, Daniela Nan

 

„Ein ganz wichtiger Punkt für F2“

 

Frisch Auf II spielt nach 19:23-Rückstand noch 26:26 in Herrenberg

 

(höh) Große Moral bewies das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen bei seinem letzten Auswärtsspiel in der Vorrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL): Trotz eines 19:23-Rückstandes zehn Minuten vor Schluss gab sich die Mannschaft von Trainerin Julia Bauer nicht geschlagen und erkämpfte sich noch ein 26:26 (12:13)-Unentschieden. „Das war ein ganz wichtiger Punkt, der in der Endabrechnung sehr viel wert sein kann“, sagte Julia Bauer mit Blick auf das enge Rennen um die ersten drei Plätze. Frisch Auf II verteidigte mit dem Punktgewinn seinen zweiten Tabellenplatz und hat die Qualifikation für die Meisterrunde weiter in der eigenen Hand. Gewinnen die Grün-Weißen ihre letzten beiden Heimspiele gegen Nürtingen jetzt am Sonntag und gegen Fridingen/Mühlheim am 17. Dezember, sind sie sicher dabei. In Herrenberg geriet das Göppinger Perspektivteam nach einem ausgeglichenen Beginn nach 16 Minuten erstmals mit drei Toren in Rückstand, die man zur Pause auf einen Treffer reduzieren konnte. Nach dem Wechsel gelang es den Gastgeberinnen, die Flaute im Göppinger Angriff zu einer 19:14-Führung (41.) auszunutzen. Julia Bauer reagierte mit einer Auszeit, doch bis zehn Minuten vor Schluss konnte Herrenberg seinen Vorsprung beim 23:19 weitgehend halten. Mit dem Rücken zur Wand, drehte Frisch Auf II in der Schlussphase auf. Und lag nach einem 4:0-Lauf nach etwas mehr als 57 Minuten plötzlich selber mit einem Tor vorne (25:24). In der spannenden Schlussphase schenkten sich beide Teams nichts. Nachdem die Gastgeberinnen mit zwei Treffern auf 26:25 gestellt hatten, nahm Bauer ihre letzte Auszeit. 17 Sekunden vor Spielende behielt Sophia Mohr beim letzten Göppinger Angriff die Nerven und traf zum 26:26-Ausgleich, der danach bis zum Schlusspfiff vehement verteidigt wurde.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (1), Blessing (1), Ehmann (4), Kaja Ehrhart (4), Nora Erhardt (3), Klotzbücher (2), Lukic (1), N. Merz (3), Mohr (5), Nan, Schenk, Siegle, Theiss (1), Wiedmann (1).


BWOL: wB1 verliert zu Hause gegen die SG Schozach/Bottwartal

 

(OM) Nach der unerwarteten Niederlage vor Wochenfrist in Pfullingen musste unsere wB1 auch im letzten Vorrundenspiel in der Baden-Württemberg-Oberliga am Sonntag, den 26. November in der EWS Arena gegen die SG Schozach/Bottwartal mit 25:31 (16:17) eine vermeidbare Niederlage einstecken.

 

Anfangs lief noch alles nach Plan für unsere Mädels, denn in der 7. Spielminute hatten sie sich beim Stand von 5:1 bereits eine 4-Tore-Führung herausgearbeitet. Während die Abwehr gut stand und unsere Torhüterin einen Ball nach dem anderen hielt, waren es im Angriffsspiel vor allem Einzelaktionen, die zu Treffern führten. Dann schlich sich bei uns jedoch eine gewisse Behäbigkeit ein und der Vorsprung schmolz dahin, bis er nach 10 Spielminuten nur noch ein einziges Tor betrug. Immerhin gelang es durch weitere beherzte Abschlüsse, diese knappe Führung bis zum 9:8 in der 14. Spielminute zu halten, was dann aber die letzte Führung für unsere Mannschaft in dieser Auseinandersetzung bleiben sollte. Mit dem 9:10 durch zwei kurz aufeinander folgende Gästetore hatte sich das Spiel zu unseren Ungunsten gedreht und es wurde nun immer offensichtlicher, was sich schon in den letzten Spielen gezeigt hatte: Unserem Team ist die mannschaftliche Geschlossenheit abhandengekommen, die es bis zur Spielpause in den Herbstferien so bravourös ausgezeichnet hatte. Auch von der im ersten Saisondrittel oftmals gezeigten, temporeichen Spielstärke ist nicht mehr viel zu sehen, auch wenn gegen Schozach/Bottwartal nach einem 11:15 durch einen Kraftakt noch der Ausgleich zum 15:15 gelang, bevor es schließlich mit einem 16:17 in die Halbzeitpause ging.

 

Gleich nach der Pause war es dann auch mit der Herrlichkeit bei unseren Mädels wieder vorbei, die Mannschaft ließ sich fast schon hängen, und nach einem 0:4 Lauf war man beim 16:21 in der 29. Spielminute bereits frühzeitig auf die Verliererstraße abgebogen. Auch wenn von unseren Farben noch einige schöne Tore erzielt werden konnten, waren diese in erster Linie guten Einzelaktionen zu verdanken. Ein echtes, gemeinsames Aufbäumen war jedoch nicht zu erkennen, und näher als bis auf vier Tore beim 25:29 kurz vor Spielende kamen unsere Mädels an den von der Kaderqualität nicht wirklich überlegenen Gegner nicht mehr heran. Im Gegenteil – zwei einfache Tore für Schozach/Bottwartal besiegelten die 25:31 Niederlage gegen ein Team, das wie schon in der letzten Woche der VfL Pfullingen als eingeschworene Gemeinschaft auftrat, den Sieg mehr wollte und sich diesen dadurch auch verdiente.  

 

Nachdem nun die Hälfte der Saison absolviert ist, steht unsere wB1 nach drei Niederlagen in Folge mit 6:12 Punkten zwischenzeitlich leider in der unteren Tabellenhälfte und muss sich bis zum Jahresende noch zwei äußerst schweren Auswärtsaufgaben stellen, nämlich am 2.Dezember in Steißlingen und am 10. Dezember in Kappelwindeck/Steinbach. Aber: Aufgeben gilt nicht, jetzt erst recht und vielleicht gelingt ja auch mal eine Überraschung!

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Anna Außerlechner, Mia Dolderer, Lara Ertl (1), Finja Frank (8/1), Miriam Kapell (4/1), Lisa Leiber, Ellen Maldener (3), Pia Matthes (3), Amelie Napoleone (4), Pauline Nonnenmacher, Lena Pfahl (1/1), Elina Rascher (1), Madlen Siffermann.

 

 

Frisch Auf Frauen 2 unterliegt Leinfelden-Echterdingen 23:24

 

(höh) Im Heimspiel gegen den Tabellenführer HSG Leinfelden-Echterdingen verlor das in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) spielende Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen unglücklich mit 23:24 (10:13). Der Primus machte es damit bereits zum vierten Mal in der laufenden Runde im Minimalisten-Stil und setzte sich mit einem Tor Vorsprung durch. Beide Kontrahenten lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch, die Führungen wechselten hin und her. In den letzten vier Minuten vor der Halbzeitpause gelang es den Gästen von den Fildern, sich vom 9:9-Zwischenstand mit einem 3:0-Lauf auf 12:9 abzusetzen und diese Führung beim 13:10 in die Pause mitzunehmen. Nach dem Wechsel gaben dann die Einheimischen den Ton an und stabilisierten sich sowohl in Abwehr als auch im Angriff. Und so hatten sie die Partie nach etwas mehr als 47 Minuten beim 16:15 gedreht. Leinfelden konnte sich danach wieder auf zwei Tore absetzen, doch mit drei Toren nacheinander durch Kaja Ehrhardt, Nora Erhardt und Sophia Mohr führten die Grün-Weißen nach 55 Minuten wieder (21:20). In den letzten Minuten stand die Begegnung Spitz auf Knopf. Nach dem 23:24 eine Minute vor dem Ende hatten die Göppingerinnen 27 Sekunden vor Schluss die Chance, per Siebenmeter auszugleichen, zeigten aber Nerven und verpassten einen durchaus verdienten Punktgewinn. „Das war eine sehr bittere Niederlage für uns“, sagte Trainerin Julia Bauer, deren Mannschaft aber noch zwei Zähler Vorsprung auf den vierten Platz hat.

FRISCH AUF Frauen 2: Hagenlocher, Udd; Blessing (4), Kaja Ehrhart (2), Ehmann (2), Nora Erhardt (3), Klotzbücher (4/3), Lukic, N. Merz (2), Mohr (2), Nan, Schenk, Siegle (3/3), Theiss (1), Wiedmann.


Frisch Auf wA1 kann trotz Niederlage feiern

 

Die weibliche U19 erreicht die Hauptrunde in der Jugendbundesliga

 

(höh) Die weibliche U19 von Frisch Auf Göppingen hat zwar ihr letztes Spiel in der Jugendbundesliga-Vorrunde beim amtierenden Vizemeister HC Leipzig mit 30:37 (17:18) verloren, konnte aber trotzdem feiern. Denn bereits einen Tag zuvor hatte die HSG Hungen Lich den HC Erlangen 36:35 bezwungen und damit den Weg freigemacht für das Erreichen der Hauptrunde. Das Team von Anika Rohm hatte zuvor gegen Erlangen einen Zähler geholt und in Lich gewonnen. „Das ist ein ganz toller Erfolg für die Mädels und den ganzen Verein“, jubelte Rohm, deren Team in Sachsen nach 22 Minuten 14:12 führte und den Rückstand nach 39 Minuten beim 21:23 immer noch bei zwei Toren Rückstand halten konnte, ehe der Druck des Gastgeberinnen größer und größer wurde und diese bis zur 50. Minute vorentscheidend auf 32:24 wegzogen und auch ihr drittes Vorrundenspiel siegreich gestalten konnten. „Es war vor allem in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung. Da haben wir zeitweise mit zwei Toren geführt. Nach der Pause sind uns dann ein paar leichte Ballverluste unterlaufen, die Leipzig mit Kontertoren gnadenlos bestraft hat“, so Rohm. Danach habe man sich wieder gefangen, sei aber nicht mehr näher an den haushohen Favoriten herangekommen. „Aber diese Niederlage können wir verschmerzen. Leipzig hat ja auch ein Internat und war nicht ohne Grund im letzten Jahr Vizemeister.“ 
 
Frisch Auf Göppingen: Bauer, Thoma; Blessing (5), Ehmann (1), Ertl, Frank (4/1), Fündling (2), Grupp (2), N. Merz (8/1), Mohr (5), Schmid, Siegle, Vögl, Watzl (3)