Krimi mit exakt dem gleichen Ausgang

 

(höh) Es war ein Krimi wie beim Hinspiel - mit dem exakt gleichen Ausgang: In der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) kam das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen im Rückspiel gegen den HC Schmiden/Oeffingen am vergangenen Sonntag erneut zu einem 31:31 (13:18)-Unentschieden. Und wieder konnte das Remis als gewonnener Zähler für die Göppingerinnen verbucht werden, die zur Pause mit 13:18 zurücklagen, zweieinhalb Minuten vor Schluss zwar mit zwei Toren Differenz führten, dann aber wieder in Rückstand gerieten, ehe Rückraumspielerin Nicola Merz eine Sekunde vor Schluss zum umjubelten Ausgleich für Frisch Auf II traf. Beide Teams wollten unbedingt beide Punkte einfahren, um ihre Chancen auf den zur Aufstiegsrunde in die 3. Liga berechtigenden zweiten Tabellenplatz zu erhöhen. Dementsprechend wurde um jeden Ball gefightet. Die Gäste aus Schmiden um die sechsfache Torschützin Chiara Baur, Tochter von Frisch-Auf-Coach Markus Baur, erwischten den besseren Start und präsentierten sich abgezockter im Verwerten ihrer Chancen und produzierten weniger Fehler. Dementsprechend musste das Team von Trainerin Julia Bauer immer weiter abreißen lassen. Über 6:9 (12.) und 10:15 (24.) hieß es nach dem ersten Durchgang 13:18 aus Sicht der Grün-Weißen, doch gaben sich die diese deshalb noch lange nicht auf. Sie schlugen zurück, steigerten sich und hatten nach der nun aus allen Lagen erfolgreichen Leni Blessing beim 25:25 (49.) den Ausgleich hergestellt. In den letzten zehn Minuten wechselte die Führung mehrmals, ehe der Krimi seinen ihren Höhepunkt erreichte und am Ende für beide Teams ein Punkt auf der Habenseite stand.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Blessing (8), Ehmann (3), Kaja Ehrhardt (2), Nora Erhardt (3), Grupp (1), Klotzbücher, Lukic, Nicola Merz (6), Jennifer Merz, Nan, Schmid (2/2), Siegle, Theiss (4), Wiedmann (2).


BWOL: wB1 kann nur eine Halbzeit gegen den Tabellenführer mithalten

 

Unsere wB1 unterlag in der Baden-Württemberg-Oberliga am Sonntag, den 25. Februar in der EWS Arena gegen den verlustpunktfreien, designierten Meister TV Nellingen am Ende sehr deutlich mit 17:36 (9:12) und musste somit ihre mit Abstand höchste Saisonniederlage einstecken. In der ersten Halbzeit war es unseren Mädels allerdings sehr gut gelungen, ihr für dieses schwere Spiel gestecktes Ziel umzusetzen, nämlich den Tabellenführer so lange wie möglich zu ärgern. Nach der 1:0 Führung für unser Team in der zweiten Spielminute dauerte es nämlich bis zur 9. Spielminute, bis der haushohe Favorit erstmalig beim 3:4 vorne liegen sollte. Diesen Vorsprung ließen sich die Nellingerin dann zwar auch nicht mehr nehmen, aber unsere Mannschaft schafftes es mit einem starken Rückhalt im Tor, einer aggressiven Abwehrarbeit und mutig ausgespielten Angriffszügen bis zum 9:12 zur Halbzeitpause immer in Schlagdistanz zu bleiben.

 

Nachdem die zweite Halbzeit mit dem Anschlusstreffer zum 10:12 für unsere Mädels dann eigentlich gut begonnen hatte, verloren sie anschließend komplett den Faden und ergaben sich unverständlicherweise in ihr Schicksal. 5 eigenen Treffern standen in der zweiten Hälfte sage und schreibe 24 Tore für die Gäste gegenüber, was man eigentlich gar nicht glauben konnte, wenn man die starken ersten 25 Minuten unserer wB1 gesehen hatte. Sei´s drum, nehmt die positiven Dinge mit aus diesem Spiel, Mädels, und greift nächste Woche beim Auswärtsspiel in Freiburg wieder an!

 

Es spielten: Emily Klingauf und Annemarie Kirn (beide Tor); Luisa Bagemihl, Mia Dolderer, Mara Dussler, Lara Ertl (2), Finja Frank (3), Miriam Kapell (3), Ellen Maldener (3), Pia Matthes (2), Amelie Napoleone, Lena Pfahl (4/3), Madlen Siffermann.

 

Punktgewinn lässt alle Möglichkeiten offen
(höh) Das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen hat sich in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) beim HC Schmiden/Oeffingen ein 31:31 (16:17)-Unentschieden erkämpft. Der Punkt lässt für das Team von Trainerin Julia Bauer, die mit ihrer Erfahrung wieder selber auf der Platte unterstützte, und Tim Güthoff alle Möglichkeiten offen hinsichtlich des zweiten Tabellenplatzes. Der (Spieler-) Trainerin selber war es vorbehalten, zehn Sekunden vor dem Ende mit dem Treffer zum 31:31 den abermaligen Ausgleich herzustellen, der Frisch Auf II zuvor jeweils zwei Mal gelungen war, nachdem die Gastgeberinnen stets vorlegen konnten. Die Gäste hatten die Partie in der zweiten Hälfte drehen können und sich nach dem 19:20 nach knapp 34 Minuten Spielzeit kurz darauf seit dem 13:12 (24.) wieder in Führung geworfen und diese Führung in der 44. Minute beim 25:23 erstmals auf zwei Tore Vorsprung ausgebaut. Schmiden hielt jedoch dagegen und konnte wieder egalisieren. In der Schlussphase stand die Partie auf des Messers Schneide. Doch Frisch Auf II blieb stets cool und sicherte sich am Ende einen wertvollen Zähler. „Es war ein Duell auf Augenhöhe und für uns auf jeden Fall ein gewonnener Zähler“, bilanzierte Julia Bauer. Die Entwicklung des Teams schreite kontinuierlich voran. Kreisläuferin Nora Erhardt war mit acht Treffern beste Werferin und unterstrich ihre gute Form. Viele gute Anspiele und Torte steuerte in Schmiden auch Rückraumspielerin Nicola Merz bei. Insgesamt habe man nun ein gutes Selbstverständnis entwickelt, nachdem durch teils langwierige Ausfälle immer wieder eine neue Abstimmung aufeinander erforderlich wurde.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (2), Blessing (2), Breidert (2), Ehmann, Kaja Ehrhardt (4), Nora Erhardt (8), Grupp (1), Klotzbücher (3/1), Lukic, Nicola Merz (6), Jennifer Merz (1), Schenk, Schmid (1/1), Theiss (1).


Veranstaltungshinweise

Spitzensport A-Jugend-Handball

 

Jugendbundesliga weiblich, Meisterrunde:

Frisch Auf wA1 - HSG Bensheim/Auerbach

Sonntag, 11.02.24, 13.00 Uhr EWS Arena

 

Jugendbundesliga männlich, Meisterrunde:

FRISCH AUF! mA1 - Füchse Berlin

Sonntag, 18.02.24, 14.00 Uhr Voralbhalle Heiningen

 

BWOL weiblich:

Frisch Auf wA1 - TSG Ketsch

Sonntag, 18.02.24, 16.00 Uhr Voralbhalle Heiningen

 

F2: In den letzten 15 Minuten aufgedreht

 

(höh) Das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen ist in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) zu seinem ersten Sieg gekommen: Nach dem 22:25 zum Auftakt bei der TG Pforzheim setzte sich das Team von Trainerin Julia Bauer in der Göppinger EWS Arena im Anschluss an das Zweitligaspiel mit 34:26 (17:15) gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen durch. „Ich bin sehr zufrieden, wir haben unsere ersten Zähler geholt“, sagte Julia Bauer. Dabei fehlten neben den Langzeitverletzten Johanna Biegert und Nadine Häfele auch noch Torhüterin Leni Hagenlocher und die Feldspielerinnen Leni Blessing, Nicola Merz und Sophia Mohr. In einer temporeichen Partie mit bereits 32 Treffern im ersten Durchgang setzte sich Frisch Auf II über 7:3 (10.) auf 11:6 (16.) ab, ließ Oftersheim aber bis zur Pause wieder näher herankommen und lag nur noch mit zwei Toren plus vorne (17:15). Nach dem Wechsel folgte die stärkste Phase der Gäste, die in der 42. Minute beim 21:21 den Ausgleich hergestellt hatten und die Göppinger Schwächeperiode ausnutzten. Dann jedoch drehten die Grün-Weißen auf, mobilisierten nochmals alle Kräfte und gewährten der am ersten Spieltag siegreichen HG mit ihrer sattelfesten Abwehr kaum mehr ein Durchkommen und verwerteten ihre Chancen konsequent. Mit einem 5:0-Lauf von 25:23 (47.) auf 30:23 (52.) stellten die Bauer-Schützlinge endgültig die Weichen auf Sieg und verteidigten die hohe Führung bis zum Schluss.    

FRISCH AUF Frauen II: Udd; Bauer (3), Ehmann, Kaja Ehrhardt (4), Nora Erhardt (6), Grupp, Klotzbücher (5), Kunicke, Lukic, Jennifer Merz, Nan (1), Schenk (1), Schmid (4), Siegle (6/5), Theiss (1), Wiedmann (3).


Extrem bittere Heimniederlage für die wB1 gegen Kornwestheim

 

(OM) Wenn man schon kein Glück hat, dann kommt auch noch Pech dazu: Trotz eines unermüdlichen Kampfs und fantastischer Moral hat sich unsere wB1 leider wieder nicht für ihren großen Aufwand belohnt und in der kleinen EWS Arena am Samstag, den 03.02.2024 in der Baden-Württemberg Oberliga auf die denkbar unglücklichste Art und Weise mit 27:28 (12:15) gegen den SV Salamander Kornwestheim verloren.

 

Dabei hatten unsere Mädels wie fast in jedem Spiel auch dieses Mal wieder einen guten Start und führten über 1:0 und 3:1 mit 6:4 in der 12. Spielminute. Das Einzige, das es bis zu diesem Zeitpunkt und im weiteren Spielverlauf zu bemängeln gab, war die mangelhafte Verwertung von freien Würfen. So kam es dann, wie es kommen musste, denn beim 7:8 nach einer Viertelstunde lag unser Team erstmals zurück und über 8:10 und 9:13 ging es schließlich mit einem Rückstand von 12:15 in die Halbzeitpause. Als das Spiel beim Stand von 13:17 nach 27 Spielminuten vollends zu entgleiten schien, zeigte unsere wB1 mal wieder ihre großartige Moral und stellte nach einem 4:0 Lauf beim 17:17 auf Gleichstand.

 

Da in der Folge wie schon in der ersten Spielhälfte etliche freie Würfe nicht ins Tor untergebracht werden konnten (mindestens die Hälfte davon prallte allerdings sehr unglücklich gegen den Torpfosten), liefen unsere Mädels ab dem 17:18 fortwährend einem Rückstand hinterher, der über 19:21 und 22:25 bis zum 23:27 in der 47. Spielminute auf scheinbar unaufholbare 4 Tore anwachsen sollte. Aber: Das Spiel war noch lange nicht entschieden, denn was nicht von unserer bärenstark verteidigenden Abwehr aufgehalten werden konnte, das entschärfte nun unsere zur Glanzform auflaufende Torhüterin. Und vorne wurde jede Torchance zügig und konsequent genutzt, so dass ein unfassbarer 4:0 Lauf in lediglich 140 Sekunden zum viel umjubelten 27:27 Ausgleich in der 49. Spielminute führte. Und unsere Mädels hatten noch nicht genug. Sie knöpften den verzweifelten Kornwestheimerinnen den Ball auch in ihrem vermeintlich letzten Angriff ab und hatten wenige Sekunden vor der Schlusssirene sogar selbst den Matchball auf der Hand, der jedoch wie so viele Bälle zuvor leider nur am Pfosten landete. Was für ein Pech, und immer noch nicht das Ende in diesem Handball-Drama, das sich jetzt abspielen sollte. Statt den erlösenden Siegtreffer zu bejubeln, sahen sich unsere Mädels nämlich einem letzten Freiwurf aus großer Entfernung ausgesetzt, der erst nach dem Schlusssignal zur Ausführung kam.

 

Alles deutete auf ein insgesamt gerechtes und hochverdientes Unentschieden hin, bis der vom Abwehrblock abgefälschte Freiwurf auf unergründliche Weise seinen Weg in unser Tor fand. Man fragt sich nach diesem maximal unglücklichen Spielausgang fast schon, was unsere Mädels eigentlich verbrochen haben, dass sie der Handballgott - wenn es denn einen gibt - so übel bestraft. Im Ballsport soll sich im Laufe einer Saison Alles ausgleichen, sagt man. Warten wir also mal ab, welch großes Spielglück unserer wB1 in den letzten vier Spielen noch zukommen wird, denn sie hätte definitiv wesentlich mehr Punkte verdient als die sechs, die sie bereits seit Ende Oktober 2023 auf dem Konto hat….

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor), Luisa Bagemihl, Mia Dolderer (5), Mara Dussler, Lara Ertl (6), Finja Frank (7/3), Aurelia Krüll, Lisa-Charlotte Leiber, Ellen Maldener (1), Pia Matthes (5), Amelie Napoleone (3), Lena Pfahl und Madlen Siffermann.

 

Erste Punkte in der Meisterrunde im Visier

 

Frisch Auf II empfängt am Sonntag die HG Oftersheim/Schwetzingen

 

(höh) Das erste Heimspiel in der Meisterrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) an diesem Sonntag um 18 Uhr in der Göppinger EWS Arena gegen die HG Oftersheim/Schwetzingen ist für das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen durchaus ein besonderes: Denn die Partie findet in einer Kombiveranstaltung im Anschluss an das Spiel des Zweitligateams statt. „Darauf freuen wir uns schon sehr“, sagt Trainerin Julia Bauer. Eintrittskarten für die Partie gegen Freiburg behalten auch Gültigkeit für das Heimspiel von Frisch Auf II gegen das Team aus Baden. Deshalb hofft man im Lager der Grün-Weißen auf einige Zuschauer mehr als sonst. Die Zielsetzung ist klar: „Wir wollen unsere ersten beiden Punkte in der Meisterrunde holen, sind aber vom für mich doch etwas überraschenden Oftersheimer Sieg gegen Echterdingen gewarnt.“ Beim 22:25 zum Auftakt in Pforzheim leistete sich Frisch Auf II trotz einer Steigerung nach dem Wechsel insgesamt zu viele technische Fehler und ließ zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Mit der Abwehr konnte man zufrieden sein, diese verschob vor allem in den zweiten 30 Minuten sehr gut und unterband das Pforzheimer Kombinationsspiel. Gelingt den FRISCH AUF Frauen II eine Steigerung im Angriff, ist der angestrebte Heimsieg möglich.     

Frisch Auf II verliert zum Start der Meisterrunde

 

(höh) Trotz einer vor allem in der zweiten Hälfte sehr guten Defensivleistung hat das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen im ersten Spiel der Meisterrunde in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) eine Niederlage hinnehmen müssen. Favorit TG 88 Pforzheim setzte sich in eigener Halle mit 25:22 (14:9) durch und liegt weiterhin aussichtsreich im Rennen um einen der ersten beiden für die Aufstiegsrunde in die 3. Liga berechtigenden Plätze. Das von Tim Güthoff betreute Göppinger Team geriet schon recht früh mit drei Toren in Rückstand (4:7, 14.). Bis zur Pause wuchs dieser weiter an, da die Gastgeberinnen kurz vor der Sirene in Unterzahl noch ein Treffer gelang und die Gäste zuvor einen Siebenmeter nicht verwerten konnten. Nicht die einzige Chance, die nicht im Tor der TG landete. Insgesamt ließ Frisch Auf II in beiden Durchgängen zu viele Möglichkeiten ungenutzt. Nach dem Seitenwechsel steigerten sich die Gäste in der Defensive, sodass sie in der 37. Minute beim 13:15 wieder auf Tuchfühlung waren. Nach zwei Treffern von Lara Schmid zum 18:20 zehn Minuten vor dem Ende schien weiterhin etwas möglich, doch gelang es den Einheimischen danach, wieder auf fünf Tore davonzuziehen, ehe die Grün-Weißen mit zwei Treffern nochmals verkürzen konnten.     

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Biegert, Ehmann (3), Kaja Ehrhardt (4), Nora Erhardt (2), Klotzbücher (3/2), Lukic, Mohr (2), Nan (1), Schenk, Schmid (4/1), Siegle (1), Theiss (1), Wiedmann (1).


wB1 unterliegt in Schozach-Bottwartal

 

(OM) Mit 21:30 (8:18) verlor unsere wB1 am Samstag, den 27.01.2024 in der Oberliga Baden-Württemberg unerwartet deutlich bei der SG Schozach-Bottwartal. Die Geschichte zum Spiel ist relativ schnell erzählt, denn nach einem offensiv zähen Beginn auf beiden Seiten kam das Angriffsspiel der Gastgeberinnen mit ihrem Treffer zum 3:1 ins Rollen, während unsere Mädels mit einer ungewohnten Anfangsformation in der ersten Viertelstunde keine Mittel fanden, um die gut verschiebende und übergebende Heimabwehr zu knacken. Und wenn dann mal eine Lücke gefunden werden konnte, wurden mehrere freie Bälle leider am Tor vorbeigeworfen oder von der starken Heimtorhüterin pariert. So stand es dann nach 15 Spielminuten sage und schreibe 11:1 für Schozach-Bottwartal und das Spiel schien damit schon frühzeitig entschieden. Positiv vermerkt werden muss jedoch, dass sich unsere Mannschaft trotz des deprimierenden Rückstands nicht wehrlos in ihr Schicksal ergab, sondern alles in die Waagschale warf, um ein drohendes Debakel zu verhindern. Die letzten 10 Spielminuten der ersten Spielhälfte verliefen dann mit 7:7 Toren auch völlig ausgeglichen und es ging mit einem 8:18 Rückstand in die Halbzeitpause.

 

Auch in der zweiten Halbzeit gingen unsere Mädels mit stark verbessertem Abwehr- und Angriffsspiel weiterhin mutig zu Werke und sie schafften es, vom 19:12 bis zum 23:16 den Rückstand auf 7 Tore zu verkürzen und zu halten. Möglicherweise wäre sogar noch eine weitere Ergebnisverbesserung drin gewesen, aber eine aufgrund einer sehr strengen Regelauslegung der Schiedsrichter gegen uns gegebene Zeitstrafe, als der Ball nach dem überhörten Pfiff eines Schiedsrichters noch ins Tor geworfen wurde, zog unserer Sieben dann vollends den Zahn. In Überzahl gingen die Gastgeberinnen beim 27:16 auf uneinholbare 11 Tore weg und führten beim 30:17 in der 56. Spielminute sogar mit 13 Treffern. Das aber wollten unsere Mädels so nicht stehen lassen und es gelang ihnen mit großer Willenskraft sogar noch durch einen 4:0 Lauf die zweite Halbzeit mit 13:12 für sich zu entscheiden. Dafür gibt es zwar keine Punkte, aber die Einstellung und Moral unserer wB1 haben Lob und Anerkennung verdient.

 

Es spielten: Emily Klingauf und Annemarie Kirn (Tor); Mia Dolderer (2), Mara Dussler (2), Lara Ertl (4), Finja Frank (3), Ellen Maldener (1), Pia Matthes (4), Amelie Napoleone (2), Lena Pfahl (3/2) und Madlen Siffermann.

 

Unglückliche Niederlage der wB1

 

(OM) Wieder toll gefightet und sich wieder nicht belohnt: Mit 27:31 (14:14) unterlag unsere wB1 am 12. Spieltag der Baden-Württemberg Oberliga am Sonntag, den 21. Januar in der EWS Arena gegen den VfL Pfullingen. Somit begann das neue Jahr für unsere Mädels leider so, wie das alte Jahr aufgehört hatte, nämlich mit einer knappen, vermeidbaren Niederlage in einer sehr engen und spannenden Begegnung. Wie so oft in dieser Saison kam unsere wB1 super ins Spiel und führte nach knapp 10 Spielminuten mit 5:2, wobei diese Führung bei einer besseren Verwertung der freien Wurfmöglichkeiten sogar noch um das eine oder andere Tor höher hätte ausfallen können. Als dann eine der nur noch drei verbliebenen, etatmäßigen Rückraumspielerinnen vorübergehend mit einer Verletzung das Feld verlassen musste, nutzte Pfullingen die Gunst der Stunde und kam über den 6:6 Ausgleich in der 19.Spielminute beim 9:10 zur ersten Führung in diesem hart umkämpften Spiel. Vier Zeigerumdrehungen später beim 12:14 lief unser Team sogar Gefahr, noch höher in Rückstand zu geraten. Dies wurde jedoch mit einer starken Energieleistung verhindert und mit einem schönen Tempogegenstoßtor zum 14:14 konnte kurz vor dem Halbzeitpfiff der Gleichstand hergestellt werden.    

 

Nachdem unsere Mädels den Start in die zweite Spielhälfte verschlafen hatten, sahen sie sich beim 14:16 allerdings wieder mit zwei Treffern hinten. Mit viel Herz und Leidenschaft kämpften sie sich daraufhin erneut heran und lagen beim 18:17 in der 33. Spielminute erstmals nach dem 8:7 wieder vorne. Leider schaffte es unsere wB1 in dieser Phase nicht, den Vorsprung zu halten bzw. weiter auszubauen. Vielmehr lag sie mehrfach knapp zurück, um dann mit unbändigem Willen immer wieder auszugleichen. Letztmalig gelang dies beim 25:25 in der 44. Spielminute, bevor insbesondere bei den Spielerinnen, die bis dahin durchgespielt hatten und teils kurz gedeckt worden waren, die letzten Kräfte schwanden. Dies wäre leichter zu verkraften gewesen, wenn das Schiedsrichterteam dann auch einmal einen Siebenmeter für unsere Mädels und eine Zeitstrafe gegen Pfullingen gepfiffen hätten. Beides gab es leider nicht, obwohl es zumindest aus Sicht der Göppinger Zuschauer nicht nur einmal berechtigt gewesen wäre. So konnte der VfL dann in den letzten Minuten den Vorsprung Tor um Tor vergrößern und am Ende einen nicht unverdienten, aber auch durchaus glücklichen und mit +4 zu hohen 31:27 Sieg mit nach Hause nehmen.   

 

Trotz der verständlichen Enttäuschung Für unsere wB1 heißt es jetzt, das Positive aus diesem keineswegs enttäuschenden Spiel mitzunehmen und nächsten Samstag in Schozach-Bottwartal wieder Vollgas zu geben.

 

Es spielten: Emily Klingauf, Annemarie Kirn (beide Tor); Luisa Bagemihl, Mia Dolderer (9), Lara Ertl (3), Miriam Kapell (3), Aurelia Krüll, Lisa-Charlotte Leiber, Ellen Maldener (2), Pia Matthes (8), Amelie Napoleone (1), Pauline Nonnenmacher, Lena Pfahl (1) und Madlen Siffermann.

 

F2: Mit furiosem Auftritt in die Aufstiegsrunde

 

(höh) Lokalrivale TSV Heiningen hatte am Vorabend seine Hausaufgabe gemacht, sodass das Perspektivteam der Frisch-Auf-Frauen in seinem letzten Vorrundenspiel der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) am Sonntag zum Siegen gezwungen war, um seinen dritten Platz zu halten. Das Team von Trainerin Julia Bauer tat dies in eindrucksvoller Manier und schickte die HSG Fridingen/Mühlheim mit einer 48:31 (22:13)-Packung auf die Heimreise und sich selber mit diesem Torfestival in die Meisterrunde. Neben der zweitplatzierten SG H2Ku Herrenberg und dem Tabellenersten Leinfelden-Echterdingen sind dort aus Gruppe B die TG 88 Pforzheim, HC Schmiden/Oeffingen und HG Oftersheim/Schwetzingen vertreten. Im letzten Heimspiel kamen die Grün-Weißen vor 150 Zuschauern in der Göppinger EWS Arena jedoch zunächst schwer in die Gänge und lagen nach 16 Minuten 8:10 hinten. Dann jedoch drehten die Göppingerinnen auf und beförderten sich mit einem 8:0-Lauf 16:10 in Führung. Sechs der acht Treffer gingen in dieser Phase auf das Konto der beiden am Ende erfolgreichsten Göppinger Werferinnen Leni Blessing (Rückraum) und Nora Erhardt (Kreis). Die Gastgeberinnen spielten sich fortan in einen Rausch. Zur Pause lagen sie 22:13 vorne, nach 43 Minuten 33:21 und in der 55. Minute 44:26. Die letzten Spielminuten gerieten zum Schaulaufen und am Ende durfte Frisch Auf II sich über den höchsten Saisonsieg freuen, „der uns für die anstehenden Aufgaben viel Auftrieb gibt“. Lokalkonkurrent TSV Heiningen muss dagegen in die Abstiegsrunde.   

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher; Bauer (3), Blessing (8), Ehmann (5), Nora Erhardt (9), Klotzbücher (3), Lukic, Nicola Merz (7), Mohr (2), Nan (1), Siegle (2/1), Theiss (1), Watzl (2), Wiedmann (5).


wA1: In den letzten zehn Minuten ist der Wurm drin

 

(höh) Lange Zeit hielt die weibliche U19 von Frisch Auf Göppingen in ihrem ersten Auswärtsspiel der Meisterrunde in der Jugendbundesliga beim Handewitter SV gut dagegen und den Rückstand im Rahmen. In den letzten zehn Minuten war nach einigen unglücklichen Situationen und Entscheidungen jedoch total der Wurm drin und die jungen Göppingerinnen mussten mit einer 28:43 (15:20)-Niederlage im Gepäck die weite Rückreise aus dem hohen Norden antreten. Vor 350 Zuschauern in der Wikinghalle erwischten die Gastgeberinnen den besseren Start und konnten ihre gegen häufig in Unterzahl agierende Gäste herausgeworfene Führung verteidigen. Nach 18 Minuten hieß es 14:12 und für das Team von Trainerin Anika Rohm war aber noch alles drin. In den verbleibenden zwölf Minuten bis zur Pause stockte dann der Göppinger Angriffsmotor etwas. Es gelangen nur noch drei Treffer, aber da auch Handewitt seine Probleme im Angriff hatte, gab es auch nur sechs Gegentreffer und zur Pause hieß es 20:15 aus Sicht der Norddeutschen. Nach der Pause fanden die Grün-Weißen besser in die Partie, agierten entschlossen in ihren Aktionen und konnten bis zur 45. Minute auf 24:28 verkürzen. In den letzten zehn Minuten gelang den Gästen jedoch so gut wie nichts mehr und sie wurden von den Gastgeberinnen regelrecht überrannt, sodass diese noch über einen Kantersieg jubeln durften.
 
Frisch Auf Göppingen: Bauer, Baumeister; Blessing (5), Ehmann (2), Ertl, Frank (1), Fündling (5), Grupp, N. Merz (7), Mohr (2), Schmid (4/4), Siegle (2), Vögl


 

BWOL: Unsere wB1 unterliegt trotz Topleistung denkbar unglücklich

 

(OM) Da war sie wieder, die mannschaftliche Geschlossenheit, die sie in den letzten Spielen so sehr vermissen ließ, und schon schnupperte unsere wB1 mit ihrer bis dato besten Saisonleistung in der Baden-Württemberg Oberliga am Sonntag, den 10. Dezember in Bühl bei Baden-Baden lange an einer Sensation beim starken Tabellendritten Kappelwindeck/Steinbach. Dass die Südbadenerinnen am Ende mit 27:26 (14:15) knapp die Oberhand behielten, sei ihnen vergönnt, obwohl unsere Mädels mindestens einen Zähler verdient gehabt hätten. Die eigentlichen Gewinner waren aber die Zuschauer, denn die sahen ein superspannendes, weibliches B-Jugend Spiel der Extraklasse, was sie nach Spielende mit einem langanhaltenden, stehenden Applaus für beide Mannschaften quittierten.

 

Von Beginn an entwickelte sich ein enges Spiel zwischen zwei Mannschaften auf Augenhöhe, die beide gut in der Abwehr standen und entschlossen im Angriff agierten. So wechselte die Führung im ersten Durchgang über 2:3, 5:4 und 6:7 immer wieder hin und her, bis sich die Gastgeberinnen nach 15 Spielminuten beim 11:8 auf drei Tore absetzen konnten. Anders als in den vorherigen Spielen bewahrten unsere Mädels allerdings einen kühlen Kopf, vermieden technische Fehler im Aufbauspiel und spielten ihre Angriffe zielstrebig aus, so dass es nach einem 5:0 Lauf für Grün-Weiss plötzlich 11:13 stand, als noch knapp drei Minuten bis zur Halbzeitpause zu spielen waren und in die es letztlich mit einem Spielstand von 14:15 ging.

 

In die zweite Hälfte startete unser Team hellwach und maximal konzentriert, was sich in einem Ausbau seiner Führung über 14:16 und 16:19 bis zum 17:21 manifestierte. Die daraufhin folgende Auszeit und eine unmittelbar daran anschließende, fragwürdige Zeitstrafe für unsere Mannschaft stellten dann leider einen Kipppunkt im Spiel dar, denn mit einem 5:0 Lauf brachten sich die Gastgeberinnen in der 40. Spielminute wieder mit 22:21 in Front, bevor sie beim 26:24 in der 45. Spielminute dann sogar mit zwei Toren führten. Doch davon ließen sich unsere Mädels weiterhin nicht aus dem Konzept bringen, im Gegenteil: Mit einer bewundernswerten Moral und nimmermüdem Kampfgeist trotzen sie sogar zwei weiteren Zeitstrafen sowie zwei vergebenen Siebenmetern und schafften in der 48. Spielminute den Ausgleich zum 26:26. Der dritten Zeitstrafe für unser Team innerhalb von 7 Spielminuten folgte dann leider ein Siebenmetertor für Kappelwindeck/Steinbach zum 27:26 und 13 Sekunden vor dem Spielende der dritte Siebenmeter innerhalb von 5 Spielminuten, den wir nicht im Tor unterbringen konnten. Als sich dann zwei Sekunden vor Schluss nochmals eine freie Wurfmöglichkeit für unsere Mädels auftat, hatten die zahlreichen und lautstarken Göppinger Zuschauer schon den erlösenden Torschrei auf den Lippen, doch leider ging der Ball über das Tor und das Spiel nahm ein Ende, das für unsere Mädels kaum unglücklicher hätte sein können. Dass danach bei vielen von ihnen bittere Tränen flossen, war allzu verständlich.

 

Ein möglicher, überraschender Big Point wurde somit zwar verpasst, aber die gezeigte Leistung und Einstellung lässt darauf hoffen, dass im neuen Jahr noch der eine oder andere Sieg in der BWOL gefeiert werden kann.

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Mia Dolderer (4), Lara Ertl (4), Finja Frank (3), Miriam Kapell, Aurelia Krüll, Ellen Maldener (4), Pia Matthes (4), Amelie Napoleone (3), Lena Pfahl (4/4), Lucija Sego und Madlen Siffermann.

 

Wieder zwei Auswärtspartien
(höh) Die weibliche U19 von Frisch Auf startet nächste Woche in die Meisterrunde der Jugendbundesliga

Der Einzug in die Meisterrunde wurde ausgiebig gefeiert. Nun blickt man bei der weiblichen U19 von Frisch Auf Göppingen voller Vorfreude den drei anstehenden Gruppenspielen in der Gruppe 4 entgegen. Nächste Woche am Samstag, 16. Dezember startet das Team von Trainerin Anika Rohm beim Handewitter SV bei Flensburg in die Meisterrunde. Die Partie in der Wikinghalle Handewitt beginnt um 17 Uhr. Wie schon in der Vorrunde, müssen die jungen Göppingerinnen erneut zwei Mal auf Reisen gehen. Die zweite Partie in fremder Halle findet am Sonntag, 21. Januar 2024 um 15 Uhr beim Nachwuchs des Erstligisten HSG Blomberg-Lippe statt. Zum Abschluss empfängt Frisch Auf am Sonntag, 11. Februar 2024 um 13 Uhr in der heimischen EWS-Arena den Nachwuchs des Erstligisten HSG Bensheim/Auerbach. Die beiden Erstplatzierten der Gruppe qualifizieren sich für das Viertalfinale um die Deutsche A-Jugend-Meisterschaft.

Frisch Auf II dicht vor dem Ziel

 

(höh) Es war nicht das erste Mal in dieser Saison, dass das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen die Nerven seiner Anhänger aufs Äußerste strapazierte. Wenn es jedoch so ausgeht wie am Sonntag beim Heimspiel gegen die TG Nürtingen II, nehme man das gerne in Kauf, zumal man nun Zeit zur Erholung habe, da das letzte Saisonspiel erst in zwei Wochen stattfinde, so Trainerin Julia Bauer, der bereits beim 35:34-Krimi im Hinspiel mental alles abverlangt wurde. Mit 28:27 (12:12) setzte sich Frisch Auf II in seinem vorletzten Heimspiel durch und zog an der spielfreien SG H2Ku Herrenberg wieder auf Rang zwei vorbei. Ein Sieg noch im letzten Heimspiel am 17. Dezember gegen Fridingen/Mühlheim, „dann sind wir durch“. Nürtingen wollte vor 150 Zuschauern in der EWS-Arena seine Minichance auf Rang drei wahren und leistete heftigen Widerstand. Beide Kontrahenten schenkten sich nichts. Mal hatte der eine die Nase vorne, mal der andere. Zur Pause stand es demnach ausgeglichen 12:12. Nach dem Seitenwechsel erarbeitete sich Frisch Auf eine knappe Führung, die beim 20:17 (43.) auf drei Tore ausgebaut werden konnte. Die Gäste aus der Hölderlinstadt waren nach 54 Minuten beim 24:25 jedoch wieder auf ein Tor dran. Die Grün-Weißen konterten den Anschluss der Gäste in der verbleibenden Spielzeit jedoch immer und nahmen die restlichen elf Sekunden nach Nürtingens abermaligem Verkürzen geschickt von der Uhr.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (1), Blessing (1), Ehmann (2), Kaja Ehrhart, Nora Erhardt (6), Klotzbücher (2), Lukic, Nicola Merz (8/5), Mohr (2), Nan, Siegle, Theiss, Watzl (4), Wiedmann (2).


BWOL: Hohe Niederlage für unsere wB1 in Steißlingen

 

Am Samstag, den 2. Dezember kam unsere wB1 in der Baden-Württemberg-Oberliga trotz einer phasenweise ansprechenden Leistung beim Tabellenzweiten TuS Steißlingen mit 17:33 (7:15) regelrecht unter die Räder, was gleichbedeutend mit ihrer bislang höchsten Saisonniederlage ist.

 

Wie schon oft in dieser Saison zeigten unsere Mädels zu Beginn der Partie eine konzentrierte und engagierte Vorstellung: Die Abwehr stand gut, unsere Torhüterin hatte einige starke Paraden (u.a. ein gehaltener Siebenmeter) und im Angriff gelangen sehenswerte Treffer, so dass die 3:1 Führung bis in die 8. Spielminute hinein völlig verdient war. Auch danach war unser Team noch gut im Spiel, aber es wollten ihm halt für lange 15 Minuten nur noch ein einziges Tor gelingen - trotz einiger, sehr schön herausgespielter freier Wurfmöglichkeiten, vor allem von den Außenpositionen. In diesem Zeitraum machte Steißlingen aus einem 1:3 über einen 10:1 Lauf eine 11:4 Führung, womit das Spiel an sich schon vorentschieden war, wenngleich unsere Mädels nochmals alles in die Waagschale warfen und das Spiel bis zum 15:7 Pausenstand wieder einigermaßen ausgeglichen gestalten konnten.

 

Die zweite Halbzeit ist dann schnell erzählt, denn obwohl sich unsere Mädels zu keinem Zeitpunkt aufgaben und bis zum Schluss kämpften, bestraften die Gastgeberinnen nun jeden Ballverlust konsequent über ihr schnelles Umschaltspiel und gewannen am Ende hoch mit 33:17 gegen unsere enttäuschte, nicht aber enttäuschende Göppinger Mannschaft. Erfreulich war, dass die beiden C-Jugendlichen, die aufgrund einiger Ausfälle mit dabei waren, sich sehr gut ins Spiel unserer wB1 einfügten und dass alle Spielerinnen im Kader reichlich Einsatzzeit erhielten. Außerdem konnten sich 10 Feldspielerinnen in die Torschützenliste eintragen, wobei vier von ihnen jeweils ihr Premierentreffer in der Baden-Württemberg Oberliga gelang.

 

Im letzten Spiel vor der Winterpause wartet am Sonntag, den 10. Dezember jetzt noch auswärts der Tabellendritte Kappelwindeck/Steinbach auf unsere Mädels, die dann im neuen Jahr nochmals voll angreifen und nach nunmehr vier, teils unnötigen Niederlagen in Folge endlich wieder punkten wollen. 

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Luisa Bagemihl (1), Mia Dolderer (1), Lara Ertl (1), Finja Frank (3), Miriam Kapell (3), Lisa-Charlotte Leiber (1), Pia Matthes (3), Ivana Mitresca (1), Amelie Napoleone (1), Lucija Sego (2) und Madlen Siffermann. 

 

Super Teamleistung und Sieg für die Frisch Auf D-Jugend weiblich

Die weibliche D-Jugend von Frisch Auf Göppingen schlägt den TSV Heiningen 1892 daheim mit 30:22 (14:9). Bruna Pocai Pinheiro erwischt einen außergewöhnlichen Tag und wirft 9 Tore.Die Partie sahen sich 30 Zuschauer an.

Am Samstag, 03.12.2023 zeigt die weibliche D-Jugend von Frisch Auf eine klasse Teamleistung. Nicht nur in der Abwehr überzeugten sie, sondern auch im Angriff. Jede Spielerin konnte mindestens einen Treffer zum Sieg beisteuern. Durch viele schnelle Pässe und geschickte Doppelpässe mit dem Kreis setzten sich die Mädels von Trainerin Francisca Härtel bereits in der Anfangsphase mit vier Toren ab. Eine laufintensive, offensive 1:5 Abwehr, in der öfters der Ball von den Gegnerinnen abgefangen werden konnte, machte es möglich in der 27. Spielminute einen Vorsprung mit 8 Toren aufzubauen. Beste Torschützin Frisch Auf Göppingen war Bruna Pocai Pinheiro mit insgesamt 9 Treffern.

 

Frisch Auf Göppingen - TSV Heiningen 1892: 30:22 03.12.2023, Göppingen, weibliche Jugend D Bezirksliga, Zuschauer: 30.

Frisch Auf wD1: Bruna Pocai Pinheiro (9), Julia Pocai Pinheiro (6), Theresia Aigner (4), Carla Maldener (3), Ann-Sophie Maibach (2), Anastasia Devidze (2), Annkathrin Schliedermann (1), Cecilia Mörgenthaler (1), Anna Eger (1), Lina Brömmer (1), Livanur Karacabey. Offizielle: Francisca Härtel, Biegert Christina, Daniela Nan

 

„Ein ganz wichtiger Punkt für F2“

 

Frisch Auf II spielt nach 19:23-Rückstand noch 26:26 in Herrenberg

 

(höh) Große Moral bewies das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen bei seinem letzten Auswärtsspiel in der Vorrunde der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL): Trotz eines 19:23-Rückstandes zehn Minuten vor Schluss gab sich die Mannschaft von Trainerin Julia Bauer nicht geschlagen und erkämpfte sich noch ein 26:26 (12:13)-Unentschieden. „Das war ein ganz wichtiger Punkt, der in der Endabrechnung sehr viel wert sein kann“, sagte Julia Bauer mit Blick auf das enge Rennen um die ersten drei Plätze. Frisch Auf II verteidigte mit dem Punktgewinn seinen zweiten Tabellenplatz und hat die Qualifikation für die Meisterrunde weiter in der eigenen Hand. Gewinnen die Grün-Weißen ihre letzten beiden Heimspiele gegen Nürtingen jetzt am Sonntag und gegen Fridingen/Mühlheim am 17. Dezember, sind sie sicher dabei. In Herrenberg geriet das Göppinger Perspektivteam nach einem ausgeglichenen Beginn nach 16 Minuten erstmals mit drei Toren in Rückstand, die man zur Pause auf einen Treffer reduzieren konnte. Nach dem Wechsel gelang es den Gastgeberinnen, die Flaute im Göppinger Angriff zu einer 19:14-Führung (41.) auszunutzen. Julia Bauer reagierte mit einer Auszeit, doch bis zehn Minuten vor Schluss konnte Herrenberg seinen Vorsprung beim 23:19 weitgehend halten. Mit dem Rücken zur Wand, drehte Frisch Auf II in der Schlussphase auf. Und lag nach einem 4:0-Lauf nach etwas mehr als 57 Minuten plötzlich selber mit einem Tor vorne (25:24). In der spannenden Schlussphase schenkten sich beide Teams nichts. Nachdem die Gastgeberinnen mit zwei Treffern auf 26:25 gestellt hatten, nahm Bauer ihre letzte Auszeit. 17 Sekunden vor Spielende behielt Sophia Mohr beim letzten Göppinger Angriff die Nerven und traf zum 26:26-Ausgleich, der danach bis zum Schlusspfiff vehement verteidigt wurde.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (1), Blessing (1), Ehmann (4), Kaja Ehrhart (4), Nora Erhardt (3), Klotzbücher (2), Lukic (1), N. Merz (3), Mohr (5), Nan, Schenk, Siegle, Theiss (1), Wiedmann (1).


BWOL: wB1 verliert zu Hause gegen die SG Schozach/Bottwartal

 

(OM) Nach der unerwarteten Niederlage vor Wochenfrist in Pfullingen musste unsere wB1 auch im letzten Vorrundenspiel in der Baden-Württemberg-Oberliga am Sonntag, den 26. November in der EWS Arena gegen die SG Schozach/Bottwartal mit 25:31 (16:17) eine vermeidbare Niederlage einstecken.

 

Anfangs lief noch alles nach Plan für unsere Mädels, denn in der 7. Spielminute hatten sie sich beim Stand von 5:1 bereits eine 4-Tore-Führung herausgearbeitet. Während die Abwehr gut stand und unsere Torhüterin einen Ball nach dem anderen hielt, waren es im Angriffsspiel vor allem Einzelaktionen, die zu Treffern führten. Dann schlich sich bei uns jedoch eine gewisse Behäbigkeit ein und der Vorsprung schmolz dahin, bis er nach 10 Spielminuten nur noch ein einziges Tor betrug. Immerhin gelang es durch weitere beherzte Abschlüsse, diese knappe Führung bis zum 9:8 in der 14. Spielminute zu halten, was dann aber die letzte Führung für unsere Mannschaft in dieser Auseinandersetzung bleiben sollte. Mit dem 9:10 durch zwei kurz aufeinander folgende Gästetore hatte sich das Spiel zu unseren Ungunsten gedreht und es wurde nun immer offensichtlicher, was sich schon in den letzten Spielen gezeigt hatte: Unserem Team ist die mannschaftliche Geschlossenheit abhandengekommen, die es bis zur Spielpause in den Herbstferien so bravourös ausgezeichnet hatte. Auch von der im ersten Saisondrittel oftmals gezeigten, temporeichen Spielstärke ist nicht mehr viel zu sehen, auch wenn gegen Schozach/Bottwartal nach einem 11:15 durch einen Kraftakt noch der Ausgleich zum 15:15 gelang, bevor es schließlich mit einem 16:17 in die Halbzeitpause ging.

 

Gleich nach der Pause war es dann auch mit der Herrlichkeit bei unseren Mädels wieder vorbei, die Mannschaft ließ sich fast schon hängen, und nach einem 0:4 Lauf war man beim 16:21 in der 29. Spielminute bereits frühzeitig auf die Verliererstraße abgebogen. Auch wenn von unseren Farben noch einige schöne Tore erzielt werden konnten, waren diese in erster Linie guten Einzelaktionen zu verdanken. Ein echtes, gemeinsames Aufbäumen war jedoch nicht zu erkennen, und näher als bis auf vier Tore beim 25:29 kurz vor Spielende kamen unsere Mädels an den von der Kaderqualität nicht wirklich überlegenen Gegner nicht mehr heran. Im Gegenteil – zwei einfache Tore für Schozach/Bottwartal besiegelten die 25:31 Niederlage gegen ein Team, das wie schon in der letzten Woche der VfL Pfullingen als eingeschworene Gemeinschaft auftrat, den Sieg mehr wollte und sich diesen dadurch auch verdiente.  

 

Nachdem nun die Hälfte der Saison absolviert ist, steht unsere wB1 nach drei Niederlagen in Folge mit 6:12 Punkten zwischenzeitlich leider in der unteren Tabellenhälfte und muss sich bis zum Jahresende noch zwei äußerst schweren Auswärtsaufgaben stellen, nämlich am 2.Dezember in Steißlingen und am 10. Dezember in Kappelwindeck/Steinbach. Aber: Aufgeben gilt nicht, jetzt erst recht und vielleicht gelingt ja auch mal eine Überraschung!

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Anna Außerlechner, Mia Dolderer, Lara Ertl (1), Finja Frank (8/1), Miriam Kapell (4/1), Lisa Leiber, Ellen Maldener (3), Pia Matthes (3), Amelie Napoleone (4), Pauline Nonnenmacher, Lena Pfahl (1/1), Elina Rascher (1), Madlen Siffermann.

 

 

Frisch Auf Frauen 2 unterliegt Leinfelden-Echterdingen 23:24

 

(höh) Im Heimspiel gegen den Tabellenführer HSG Leinfelden-Echterdingen verlor das in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) spielende Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen unglücklich mit 23:24 (10:13). Der Primus machte es damit bereits zum vierten Mal in der laufenden Runde im Minimalisten-Stil und setzte sich mit einem Tor Vorsprung durch. Beide Kontrahenten lieferten sich einen spannenden Schlagabtausch, die Führungen wechselten hin und her. In den letzten vier Minuten vor der Halbzeitpause gelang es den Gästen von den Fildern, sich vom 9:9-Zwischenstand mit einem 3:0-Lauf auf 12:9 abzusetzen und diese Führung beim 13:10 in die Pause mitzunehmen. Nach dem Wechsel gaben dann die Einheimischen den Ton an und stabilisierten sich sowohl in Abwehr als auch im Angriff. Und so hatten sie die Partie nach etwas mehr als 47 Minuten beim 16:15 gedreht. Leinfelden konnte sich danach wieder auf zwei Tore absetzen, doch mit drei Toren nacheinander durch Kaja Ehrhardt, Nora Erhardt und Sophia Mohr führten die Grün-Weißen nach 55 Minuten wieder (21:20). In den letzten Minuten stand die Begegnung Spitz auf Knopf. Nach dem 23:24 eine Minute vor dem Ende hatten die Göppingerinnen 27 Sekunden vor Schluss die Chance, per Siebenmeter auszugleichen, zeigten aber Nerven und verpassten einen durchaus verdienten Punktgewinn. „Das war eine sehr bittere Niederlage für uns“, sagte Trainerin Julia Bauer, deren Mannschaft aber noch zwei Zähler Vorsprung auf den vierten Platz hat.

FRISCH AUF Frauen 2: Hagenlocher, Udd; Blessing (4), Kaja Ehrhart (2), Ehmann (2), Nora Erhardt (3), Klotzbücher (4/3), Lukic, N. Merz (2), Mohr (2), Nan, Schenk, Siegle (3/3), Theiss (1), Wiedmann.


Frisch Auf wA1 kann trotz Niederlage feiern

 

Die weibliche U19 erreicht die Hauptrunde in der Jugendbundesliga

 

(höh) Die weibliche U19 von Frisch Auf Göppingen hat zwar ihr letztes Spiel in der Jugendbundesliga-Vorrunde beim amtierenden Vizemeister HC Leipzig mit 30:37 (17:18) verloren, konnte aber trotzdem feiern. Denn bereits einen Tag zuvor hatte die HSG Hungen Lich den HC Erlangen 36:35 bezwungen und damit den Weg freigemacht für das Erreichen der Hauptrunde. Das Team von Anika Rohm hatte zuvor gegen Erlangen einen Zähler geholt und in Lich gewonnen. „Das ist ein ganz toller Erfolg für die Mädels und den ganzen Verein“, jubelte Rohm, deren Team in Sachsen nach 22 Minuten 14:12 führte und den Rückstand nach 39 Minuten beim 21:23 immer noch bei zwei Toren Rückstand halten konnte, ehe der Druck des Gastgeberinnen größer und größer wurde und diese bis zur 50. Minute vorentscheidend auf 32:24 wegzogen und auch ihr drittes Vorrundenspiel siegreich gestalten konnten. „Es war vor allem in der ersten Hälfte eine sehr gute Leistung. Da haben wir zeitweise mit zwei Toren geführt. Nach der Pause sind uns dann ein paar leichte Ballverluste unterlaufen, die Leipzig mit Kontertoren gnadenlos bestraft hat“, so Rohm. Danach habe man sich wieder gefangen, sei aber nicht mehr näher an den haushohen Favoriten herangekommen. „Aber diese Niederlage können wir verschmerzen. Leipzig hat ja auch ein Internat und war nicht ohne Grund im letzten Jahr Vizemeister.“ 
 
Frisch Auf Göppingen: Bauer, Thoma; Blessing (5), Ehmann (1), Ertl, Frank (4/1), Fündling (2), Grupp (2), N. Merz (8/1), Mohr (5), Schmid, Siegle, Vögl, Watzl (3)

 

BWOL: wB1 verliert Auswärtsspiel beim VfL Pfullingen

 

(OM) Am Samstag, den 18.11.2023 unterlag unsere wB1 unerwartet, aber letztlich verdient in ihrem vierten Auswärtsspiel in der Oberliga Baden-Württemberg mit 26:31 (13:12) beim bis dahin sieglosen Tabellenletzten VfL Pfullingen. Während Pfullingen unbedingt den ersten Saisonsieg landen wollte, hatten sich unsere Mädels vorgenommen, ihren zweiten Auswärtssieg zu holen und dadurch ihren starken 5. Tabellenplatz zu festigen.

 

Nach dem schnellen 1:0 für die Gastgeberinnen standen zunächst die beiden Torhüterinnen und Abwehrreihen im Vordergrund, denn das 2:0 fiel erst in der 5. und das 2:1, also der erste Treffer für unsere Farben, in der 6. Spielminute. Kurz danach gelang unseren Mädels sogar der 2:2 Ausgleich, aber ein rechter Spielfluss wollte sich bei ihnen dennoch nicht einstellen, sondern Pfullingen schaffte es vielmehr sich durch eine hinten wie vorne sehr engagierte Spielweise Tor um Tor abzusetzen.  So hieß es nach einer knappen Viertelstunde 11:6 für den VfL, was unseren sichtlich unzufriedenen Trainer Vlado Jelesic bereits zu seiner zweiten Auszeit veranlasste. In dieser muss Vlado genau die richtigen Worte und taktischen Vorgaben gefunden haben, denn unsere Mannschaft kehrte vollkommen verwandelt auf das Spielfeld zurück: Im Verbund zwischen einer aufmerksamen, konzentrierten Defensive und Torhüterin stand für Pfullingen vorne für über 10 Spielminuten die Null, während unsere wB1 im Angriff wesentlich variabler agierte, das Tempo anzog und 7 klasse Tore in Folge zur 13:11 Führung warf – das Spiel war somit auf formidable Art und Weise gedreht! Leider konnte der gegnerische Treffer zum 12:13 kurz vor dem Halbzeitpfiff dann trotz aller Bemühungen nicht verhindert werden, was psychologisch wertvoll gewesen wäre.

 

Egal, unsere Mädels starteten mit einer Führung in die zweite Halbzeit und hielten diese bis zum 15:17 souverän. Allerdings verpassten sie es in dieser Phase, den einen oder anderen Tempogegenstoß in ein einfaches Tor umzumünzen und mit mehr als zwei Toren wegzuziehen. Das sollte sich schließlich in der Folge rächen, denn aus unerklärlichen Gründen kam plötzlich wieder ein Bruch in unser Spiel, das immer statischer und fehlerhafter wurde. Und da es Pfullingen im Gegensatz zu unserer Mannschaft schaffte, die zahlreichen Tempogegenstöße mit viel Zug zum Tor konsequent zu nutzen, waren es jetzt die Gastgeberinnen, die über 19:17, 22:19 und 24:20 wieder vorne lagen. Daraufhin kämpften sich unsere Mädels beim 24:22 wieder auf zwei Tore heran und hatten beim Stand von 26:24 in der 46. Spielminute sogar die Chance mit einem freien Wurf wieder den Anschluss herzustellen. Ein unbeabsichtigter, unglücklicher Kopftreffer bei der gegnerischen Torhüterin hatte dann jedoch eine Zwei-Minuten-Strafe zur Folge, der kurz darauf eine weitere folgen sollte. Und in doppelter Unterzahl so kurz vor Schluss war es klar, dass dieses Spiel verloren gehen würde – auch wenn das 31:26 wohl etwas zu hoch ausgefallen ist.

 

Der großen Freude bei Pfullingen stand die ebenso große Enttäuschung bei unseren Mädels entgegen, wollte man sich doch unbedingt für die Niederlage revanchieren, die man in der 2. Quali-Runde zur BWOL gegen den VfL einstecken musste. Das hätte angesichts der größeren spielerischen Möglichkeiten unserer wB1 auch machbar sein müssen, aber offensichtlich scheint ihnen der VfL Pfullingen einfach nicht zu liegen….

 

Es spielten: Emily Klingauf und Annemarie Kirn (Tor); Anna Außerlechner (1), Mia Dolderer (1), Mara Dussler, Lara Ertl (2), Finja Frank (9), Miriam Kapell (5), Ellen Maldener (2), Pia Matthes (5), Lena Pfahl, Elina Rascher und Madlen Siffermann (1).

 

Revanche glückt zur Hälfte

 

Frisch Auf II und der TSV Heiningen trennen sich 34:34

 

(höh) Die Revanche ist zur Hälfte geglückt: Im Rückspiel-Derby gegen den TSV Heiningen in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) hätte für das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen aber mehr als ein Punkt herausspringen können: Das Team von Trainerin Julia Bauer lag beim 34:34 (19:16)-Unentschieden in der Göppinger EWS Arena über fast die gesamte Spielzeit in Führung, verpasste den möglichen Sieg aber, da es den Gastgeberinnen in den letzten sechs Minuten nicht gelang, den Sack endgültig zuzuschnüren und die nie aufsteckenden Gäste in der Endphase einen 30:33-Rückstand (54.) noch egalisieren konnten.

„Im Endeffekt muss man festhalten, dass es für uns schon eher ein verlorener Punkt ist angesichts des Spielverlaufs. Aber wenn es blöd läuft, stehen wir noch ganz ohne Punkt da, daher sind wir andererseits auch froh über diesen einen Zähler“, hielt Julia Bauer fest und ergänzte: „Unser anderer Konkurrent Nürtingen kam gegen Schlusslicht Biberach auch nicht über ein Remis hinaus, somit bleibt ja alles unverändert.“ Das Göppinger Team hat weiterhin vier Punkte Vorsprung auf den vierten Tabellenplatz und der TSV Heiningen auf Rang fünf mit 7:9-Zählern wiederum hält durch den Punktgewinn den Kontakt zu den ersten drei Plätzen aufrecht, sodass auch beiden Mannschaften der Sprung in die Meisterrunde gelingen könnte – erst recht, wenn die TSV-Handballerinnen im nächsten Spiel gegen Herrenberg erfolgreich sein sollten.

Allerdings sah es lange nicht danach, dass das Team von Trainer Gerd Römer um seine beste Werferinnen Stefanie Bauer (8) und Anna-Laura Vogl (8/2) etwas Zählbares würde mitnehmen können. Nach ausgeglichenen ersten zehn Minuten konnte Frisch Auf II sich danach auf drei Tore absetzen, die es in der torreichen Begegnung in die Pause mitnahm. Im zweiten Durchgang gelang es Heiningen, den Rückstand zu verkürzen und mehrmals auf ein Tor heranzukommen, doch nach dem von Melina Theiss erzielten 32:28 nach 52 Minuten sah es zunehmend nach einem Sieg der Grün-Weißen aus, bei denen Rückraumspielerin Leni Blessing (7) am häufigsten einnetzen konnte und Torhüterin Melanie Udd zum 16:14 ins leere Tor traf. Doch eineinhalb Minuten vor dem Ende war nach Saskia Graus Treffer plötzlich alles wieder offen und sogar noch ein Heininger Sieg möglich. Letztlich blieb es dann aber beim Remis der beiden Lokalrivalen.
   

So spielten sie:

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd (1); Blessing (7), Ehmann (2), Kaja Ehrhart (1), Nora Erhardt (5), Klotzbücher (6), Lukic (1), Nicola Merz (4/2), Mohr (4), Nan (1), Schenk, Siegle, Theiss (2), Wiedmann
TSV Heiningen: Elsesser, Jana Sbrzesny; Bauer (8), Derad (1), Fernandez (1), Giunta (1), Grau (7), Gutbrod, Hasert, Hick, Kreidenweiß (3), Kurz (5), Lina Sbrzesny, Vogl (8/2) 


Heimniederlage gegen den Tabellenführer für die weibliche B-Jugend

 

(OM) Mit 16:25 (8:13) unterlag unsere wB1 am 7. Spieltag der Baden-Württemberg Oberliga am Samstag, den 11. November in der EWS Arena gegen den TuS Steißlingen, der weiterhin verlustpunktfrei die Tabelle anführt. Dabei schien unsere wA1-Trainerin Anika Rohm, die den krankheitsbedingt abwesenden Vlado Jelesic als Coach für dieses Spiel vertrat unseren Mädels die richtige Taktik und Einstellung mitgegeben zu haben, den die spielten eine klasse erste Halbzeit gegen diesen starken Gegner.

 

Nachdem es in der 7. Spielminute noch 2:2 gestanden hatte, zog Steißlingen zwar auf 2:6 weg, aber unsere Mannschaft hielt mit einer in dieser Phase überragenden Torwartleistung, konzentrierter Abwehrarbeit und sauber herausgespielten Tore dagegen, um nach einem eigenen 3:0 Lauf beim 5:6 wieder auf lediglich ein Tor Rückstand heranzukommen. Auch ein neuerlicher 3-Tore-Rückstand beim 5:8 ließ unser Team nicht resignieren, sondern wirkte eher motivierend, und so war beim Stand von 8:9 in der 20. Spielminute noch alles offen, was bei den vorherigen Spielen der Steißlingerinnen oftmals schon ganz anders ausgesehen hat.

 

Leider kam dann Einiges an Pech im Torabschluss dazu - mehrere Bälle landeten an Latte und Pfosten, und ein Siebenmeter konnte nicht im Tor untergebracht werden - und es ging schließlich mit einem Stand von 8:13 in die Halbzeitpause. Dieser 5-Tore-Rückstand entsprach allerdings nur bedingt den in den ersten 25 Minuten gezeigten Leistungen und fiel um zwei bis drei Tore zu hoch aus.

 

In der zweiten Halbzeit sollte sich dann zunächst ein anderes Bild zeigen, denn Steißlingen verteidigte jetzt noch eine Spur besser und aggressiver, stahl so manchen Ball aus den ungenauer werdenden Zuspielen unserer Mädels, die es zudem an Bewegung und Geschwindigkeit in ihrem Positionsspiel vermissen ließen, und kam zu etlichen einfachen Tore über schnell vorgetragene Tempogegenstöße. Über 9:17 und 11:19 betrug der Rückstand beim 11:21 in der 38. Spielminute satte 10 Tore, bevor unsere Mannschaft sich noch einmal zusammenreißen und mit 5:4 Tore die letzten 12 Spielminuten für sich entscheiden konnte.

 

Somit ergab sich letztlich ein Endergebnis von 16:25 und die Gewissheit, dass am kommenden Samstag im Auswärtsspiel beim VfL Pfullingen wieder ein Sieg möglich sein kann, wenn es denn gelingt, die zu Beginn und zum Ende der Partie gegen Steißlingen gezeigten Leistungen über die volle Spielzeit auf die Platte zu bringen.

 

Es spielten: Emily Klingauf (Tor); Luisa Bagemihl, Mara Dussler, Mia Dolderer (2), Lara Ertl (4), Finja Frank (2), Miriam Kapell, Aurelia Krüll, Ellen Maldener (2), Pia Matthes (4), Pauline Nonnenmacher, Lena Pfahl, Elina Rascher (2), Madlen Siffermann.

 

Mit Kantersieg Rang drei gefestigt

 

Frisch Auf II lässt TG Biberach beim 31:16 (17:8) keine Chance

 

(höh) Das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen hat seinen dritten Tabellenplatz in der Baden-Württemberg-Oberliga (BWOL) mit einem 31:16 (17:8)-Kantersieg bei Schlusslicht TG Biberach gefestigt. Der Respekt vor dem Gegner war trotz seines letzten Tabellenplatzes groß, da er gegen Primus Leinfelden in eigener Halle nur mit einem Tor Differenz unterlag. Das Team von Trainerin Julia Bauer wollte jedoch nach der 25:33-Niederlage im Derby beim TSV Heiningen sich unbedingt rehabilitieren und wieder seine Schokoladenseite präsentieren. Dies gelang eindrucksvoll. Von Beginn an setzte man den Gegner unter Druck, der nur beim 1:0 führte. Nach etwas mehr als sieben Minuten lag Frisch Auf II mit 4:1 in Front, nach 22 Minuten waren die Bauer-Schützlinge auf 12:6 enteilt und zur Pause schon auf 17:8. Auch nach dem Wechsel setzte sich der Einbahnstraßenhandball in Richtung des Biberacher Gehäuses fort. Die Göppinger Handballerinnen strahlten über alle Positionen Torgefahr aus und lagen nach 39 Minuten beim 21:11 erstmals mit zehn Toren vorne. Damit gaben sich die Gäste jedoch nicht zufrieden. Das Tempo blieb bis zum Schluss hoch und so stand am Ende der 60 Minuten das bislang höchste Saisonresultat fest. Nun freut man sich auf das Rückspielderby gegen den TSV Heiningen an diesem Samstag um 16 Uhr als Vorspiel zur Partie des Zweitligateams gegen den TuS Lintfort.

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Blessing (6), Ehmann (4), Kaja Ehrhart (3), Nora Erhardt (1), Lukic (3), Jennifer Merz, Nicola Merz (6/3), Mohr (2), Nan (2), Schenk, Siegle, Theiss (2), Wiedmann (2).


Hinspielderby geht an Heiningen

 

Frisch Auf Frauen II unterliegt dem Nachbarn mit 25:33 (11:17)

 

(höh) Das Perspektivteam der FRISCH AUF Frauen konnte am Feiertag Allerheiligen nicht an die am vergangenen Wochenende gezeigte Leistung bei Tabellenführer HSG Leinfelden-Echterdingen anknüpfen und verlor das Hinspielderby beim Nachbarn TSV Heiningen mit 25:33 (11:17). In der ersten Hälfte entwickelte sich in der Anfangsphase ein ausgeglichenes Duell. Danach jedoch konnten sich die Gastgeberinnen vor 450 Zuschauern in der Heininger Voralbhalle immer wieder gegen die Abwehr von Frisch Auf II durchsetzen, während die Gäste zu oft scheiterten. So zogen die TSV-Handballerinnen bis zum Seitenwechsel über 12:8 (22.) auf 17:11 davon. Nach der Pause versuchte das Team von Trainerin Julia Bauer, nochmals alle Kräfte zu mobilisieren. Und so war man nach einem Lauf plötzlich wieder dran und hatte den Rückstand bereits nach 35 Minuten auf 16:18 verkürzt. Auch beim 19:21 (41.) und 20:23 (45.) durfte man im Göppinger Lager noch auf Zählbares hoffen. Einige Hinausstellungen jedoch ließen den Kontakt dann abreißen und nach 54 Minuten hatten die Gastgeberinnen beim 27:21 den Sechs-Tore-Pausenvorsprung wieder hereingeholt und ließen auch in den letzten Minuten die Zügel nicht schleifen, um sich am Ende mit acht Toren Differenz durchzusetzen. Frisch Auf II bleibt trotz der Niederlage Tabellenzweiter. Der TSV Heiningen verbesserte sich auf Rang vier und hat mit seinem dritten Heim- und Saisonsieg den Anschluss an die vorderen Plätze verringert. Jetzt am kommenden Wochenende muss Frisch Auf II bei Schlusslicht TG Biberach ran.  

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer, Blessing (3), Ehmann (6), Kaja Ehrhart (3), Nora Erhardt, Klotzbücher (2), Jennifer Merz, Nicola Merz (3/2), Mohr (3), Nan, Schenk, Siegle (2/2), Theiss (2), Wiedmann (1).


Frisch Auf II entzaubert Primus

 

29:24-Erfolg bei Tabellenführer HSG Leinfelden-Echterdingen

 

(höh) Die zweite Mannschaft der FRISCH AUF Frauen hat in der Baden-Württemberg-Oberliga am Samstag mit einer starken Vorstellung den Primus entzaubert und mit einem 29:24 (14:12)-Erfolg beide Punkte aus dem Sportpark Goldäcker von der HSG Leinfelden-Echterdingen entführt, die seither alle Partien gewinnen konnte. „Obwohl wir als Außenseiter angetreten sind, haben wir an den Coup geglaubt“, so Trainerin Julia Bauer. Von Beginn an war Frisch Auf II voll da, stand in der Abwehr sehr sicher und verwertete vorne seine Chancen konsequent. So stand es nach neun Minuten bereits 6:1 für die Gäste, die auch danach am Drücker blieben und nach 24 Minuten gar auf 12:4 enteilt waren. Zwei Hinausstellungen ermöglichten es dem Tabellenführer dann, den 7:14-Rückstand bis zur Pause auf zwei Tore zu verkürzen und die Hoffnung auf Zählbares am Leben zu halten. Nach dem Wechsel wehrten die Göppingerinnen aber jegliche Angriffsversuche der HSG ab und verteidigten ihren Vorsprung stets. Über 18:14 (38.), 23:19 (49.) und 26:20 (54.) steuerte Frisch Auf II um die besonders treffsichere Kaja Ehrhardt (8) einem sicheren Auswärtserfolg entgegen. „Jetzt gilt es die englische Woche mit dem Derby beim TSV Heiningen an diesem Mittwoch und am Samstag mit dem nächsten Auswärtsspiel bei der TG Biberach gut zu meistern“, sagt Julia Bauer. Sollten die Göppingerinnen hier drei oder vier Zähler einfahren, dürfte ihnen einer der ersten drei Plätze bei dann noch fünf ausstehenden Spielen in der Normalrunde nur schwer zu nehmen sein.

 

FRISCH AUF Frauen II: Hagenlocher, Udd; Bauer (3), Biegert, Kaja Ehrhart (8), Nora Erhardt (1), Hohloch, Klotzbücher (2), Lukic, J. Merz, Nan (5/1), Passek, Schenk (5), Siegle, Theiss, Wiedmann (5/2).

 

Terminhinweis: Mittwoch, 1.11.23 um 17 Uhr in der Voralbhalle Heiningen: TSV Heiningen - FRISCH AUF Frauen 2