D1w: Mit grandioser Teamleistung zur Meisterschaft

 

Am vorletzten Spieltag gewann die D1w das mit Spannung erwartete, entscheidende Spiel gegen den punktgleichen Tabellenzweiten TSG Schnaitheim in der mit über 100 Zuschauern gut besetzten EWS Arena 2 mit 20:8 (10:3) und holte sich damit die Meisterschaft in der Bezirksliga Stauferland.

 

Grundlage für diesen großartigen Sieg und die Erreichung des hohen Ziels, das sich die Mädels vor Saisonbeginn gesteckt hatten, war eine außerordentlich geschlossene Mannschaftsleistung und eine überragende Abwehrarbeit. Mit dem Rückhalt einer bärenstarken Torhüterin brachten unsere Mädels ihre Gegnerinnen mit größtem Einsatz und ständigem Verschieben schier zur Verzweiflung.

 

Nachdem Schnaitheim bis zum 4:2 noch einigermaßen mithalten konnte, ging ab der 10.Minute die Post ab und den 10 eigenen Toren zur Halbzeitpause standen lediglich 3 gegnerische Treffer gegenüber. Dies ist umso bemerkenswerter, als den angriffsstarken Schnaitheimerinnen bis zu diesem Match im Durchschnitt 28 Tore pro Spiel gelungen waren.

 

Da unser Team auch im zweiten Durchgang nicht locker ließ und genauso konzentriert ans Werk ging wie in der ersten Spielhälfte, hatte der Gast zu keinem Zeitpunkt des Spiels mehr eine reelle Chance der hochklassigen Begegnung eine Wendung zu geben. Insofern war es verständlich, dass Schnaitheim nach dem Treffer zum 15:7 nach 31 Minuten etwas zu resignieren schien und sich nach einem 5:1 Lauf unserer D1w schließlich am Ende mit 8:20 deutlicher als erwartet geschlagen geben musste.

 

Der Jubel auf Seiten der Grünweißen war natürlich riesig, zumal neben dem Titelgewinn auch die Revanche für die unglückliche, einzige Saisonniederlage in Schnaitheim (14:17) vor drei Wochen geglückt war. Der TSG Schnaitheim, die wie unsere D1w etliche Auswahlspielerinnen in ihren Reihen hat, muss Respekt und Anerkennung für eine ebenfalls extrem starke Spielzeit 2019/20 gezollt werden.

 

Außerdem soll hervorgehoben werden, dass das Spiel angesichts der großen Bedeutung für beide Teams äußerst fair verlaufen ist, was durch lediglich eine Verwarnung und einen Siebenmeter in 40 Minuten belegt werden kann. Sicherlich hatte daran auch der sehr souverän und umsichtig das Spiel leitende Schiedsrichter einen nicht geringen Anteil. 

 

Unsere Mädels freuen sich nun auf das abschließende Spiel in Geislingen, wo am 8. März ein weiterer Sieg die so erfolgreiche Saison krönen soll.

 

Es spielten: Kinga Perak (Tor), Lara Ertl (4), Pia Matthes (1), Lotte Hagenlocher, Ina Quintus, Miriam Kapell (5), Miriam Tastekin (5), Cecilia Wichmann, Anna Ehmann (5) und Sophia Biegert.