Aw1: Sieg gegen Hugsweiher/Lahr dank Leistungssteigerung in Durchgang Zwei

FA Göppingen – SG Hugsweier/Lahr 33:30 (12:17)

 

Womöglich haben sich unsere Fans bereits daran gewöhnt, dass wir nur schleppend ins Spiel finden. Zwar spielten wir im Angriff druckvoll, doch ließen wir beste Chancen ungenutzt. Zudem agierte die Abwehr zu sehr im 1:1 statt im Verband. Dies hatte zufolge, dass sich die Gäste nach 5:5 (11. Min) eine 7:14 (23. Min) Führung erspielen konnten. In dieser Phase spielten unsere Mädels zu ängstlich und leisteten sich außerdem zu viele Fehler. Zum Pausenpfiff konnten wir noch auf 12:17 verkürzen. 17 Tore in einer Halbzeit – das war dann auch den Trainern zu viel! Diese hatten wohl in der Pausenbesprechung die richtigen Worte gefunden. Mit Mut und erhöhtem Tempo starteten die Grün-Weißen in den zweiten Durchgang und beim 18:18 (39. Min) war der Ausgleich geschafft. Die Abwehr war nun konzentriert, nur der Angriff zeigte sich noch nicht von seiner besten Seite. Beim 20:22 (45. Min) hatten die Lahrer nochmals den Sieg vor Augen. Aber unsere Mädels wollten nun unbedingt die Punkte einfahren. Eine 2 Minuten Strafe beim 22:22 gegen die SG konnten wir zum 24:22 nutzen. Beim umjubelten 29:24 (57. Min) war das Spiel eigentlich entschieden. Zwar gaben die Mädels der SG in der Schlussphase dieses fair geführten Matchs noch Mal richtig Gas, aber den 33:30 Sieg für FAG konnten sie nicht mehr verhindern.

Es war kein hochklassiges BWOL-Spiel. Wir hatten 5 Mädels mit Jg 99/00 und nur 2 Spielerinnen des Jg 97 aufgeboten. Dies könnte die Leistung der ersten Halbzeit erklären. Die Abläufe waren nicht flüssig und die daraus resultierenden Fehler sorgten für Unsicherheit. Anders dann in der zweiten Halbzeit. Das Tempo wurde erhöht, der Mittelblock ließ nichts mehr anbrennen und die Mädels erkämpften sich mit Mut und mit dem nötigen Teamgeist den verdienten Sieg.

 

Es spielten: L. Berenguel Senn, L. Waldenmaier; L. Kottmann, Sina Frasch, K. Bader, C. Giunta, A. Fezer, L. Frantz, S. Bauer, A. Bergschneider, A. Schwenk, H. Drechsler, A. Remppel und Sina Ehmann