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17

Sep

2015

Bw1:Turnierteilnahme in Ossweil mit unterschiedlichem Erfolg

Am vergangenen Wochenende spielte die weibliche B1 am Samstag, 12.09.15, als B-Jugend in Ludwigsburg bei SGOP-Cup 2015.

In der Vorrunde traf man auf den Bezirksligisten HSG Hohenlohe, der beim 15:5 für die Göppinger chancenlos war.

Im zweiten Spiel war der Württembergligist HC Oppenweiler-Backnang der Gegner. Nach einem schwachen Beginn, mit einem 1:4 Rückstand, steigerte man sich in der zweiten Spielhälfte und war wenige Momente vor Spielschluss noch mit 9:8 in Führung. Doch eine fragwürdige Entscheidung brachte den HC nochmals in Ballbesitz und dieser nutzte dies zum 9:9 Ausgleichstreffer.

In der dritten Vorrundenbegegnung war der Gegner die SG Hohenacker-Neustadt, wie die HC Oppenweiler-B. ein Württembergligist der anderen Staffel in der anstehenden Saison.

In der Partie zeigte man sich endlich hellwach. Ohne jegliche Chance wurde die SG mit 13:5 deutlich besiegt. Mit den 5:1 Punkten und plus 18 Toren war man um einige Tore besser als der Konkurrent aus Oppenweiler und belegte Platz 1.

Im Viertelfinale war der Gastgeber SG Oßweil-Pattonille der Gegner, der hoch motiviert in die Partie ging. Dies sollte letztendlich den Unterschied ausmachen. Etwas selbstgefällig und unkonzentriert starteten die Göppingerinnen in das Spiel. Anfänglich in Führung wurden zahlreiche Torchancen ungenutzt gelassen und somit lag die SG O-P am Spielschluss um einen Treffer in Front. Die 6:7 Niederlage bedeutete das Ausscheiden aus dem Turnier.

Eine deutliche Kabinenansprache sollte die FAG-Mädels für den nächsten Tag wieder in die Spur bringen.

Am Sonntag nahm die wB1 am A-Jugendturnier der SG Oßweil-Pattonville teil.

In einer 5-er Gruppe war der Gastgeber und Württembergligist SG O-P, der Bayernligist JSG Fürther Land und die beiden Bezirksligisten SG BBM Bietigheim und SG Ober-/Unterhausen die Gegner.

Im ersten Spiel hatten die Göppingerinnen die Chance auf eine Revanche für die Viertelfinalniederlage vom Vortag. Und dies gelang mit einem 11:7 Sieg gegen die SG O-P.

Der Bundesliganachwuchs der SG BBM Bietigheim musste sich beim deutlichen 8:2 dem FAG geschlagen geben. Auch die Franken und Bayernligist JSG Fürther Land unterlagen den Göppingerinnen mit 9:5. Schon vor dem letzten Vorrundenspiel war den Frisch Auf - Mädels die Tabellenführung nicht mehr zu nehmen. Mit einem 9:7 Sieg behielt die wB1 ihre weiße Weste.

Im Halbfinale kam es zum Lokalderby mit dem Nachbarn TSV Heiningen (Württembergliga). Der mit seiner Jugend-Nationalspielerin Nina Fischer antretende TSV war nach wenigen Minuten besiegt. Der 13:6 Endstand bedeutete die nie erwartete Finalteilnahme. Dort traf die wB1 auf den nächsten Württembergligisten SG Hohenacker-Neustadt. Die SG war in der BWOL-Qualifikation noch Gegner unser Frisch Auf A1-Jugend.

In dem bis zum Schluss spannenden Endspiel gelang der FAG wB1 trotz mit 2 Mann in Unterzahl nach Ablauf der regulären Spielzeit ein 9:9 Unentschieden. Nach 3 Minuten Verlängerung gab es immer noch keinen Sieger, somit musste ein 7m-Werfen die Entscheidung bringen. Nach je 5 Werferinnen stand es immer noch remis. Doch die sechste Werferin brachte die Entscheidung. Nachdem Lea Scharpf verwandelte, hielt Laura Waldenmaier den 6.SG-Siebenmeter und die unfassbare Sensation war perfekt:

Die weibliche B1-Jugend vom Frisch Auf siegte beim A-Jugendturnier ungeschlagen und verlustpunktfrei nach 6 Spielen.

Nach diesem unerwarteten Turniersieg ließen die Göppingerinnen ihrer Freude freien Lauf. Die vielen Glückwünsche von allen Seiten machte alle Frisch Auf – Beteiligten sehr stolz auf die gezeigte Leistung, dies war die richtige Antwort auf das Ausscheiden im Viertelfinale vom Vortag. Somit eine äußerst gelungene Wiedergutmachung. 

hinten v.l.: TW-Trainer Rolf Kottmann, Trainer Michael Hick, Lea Scharpf, Gaby Jozic, Sina Frasch, Lena Baur, Jenny Merz, Britta Kühn, Sina Ehmann, Lisa Kottmann, Fan Theresa Terbeck, Liz Metzmeier, Trainer Erich Spang

vorne v.l.: Nadine Traub, Laura Waldenmaier, Denise Zimmermann, Fan Monique Hick

Es fehlen krankheitsbedingt: Jule Klassen und Nahrin Aydin